U19:Im dritten Stadtduell den zweiten Sieg landen

Partie gegen ETB wurde auf 13.30 Uhr an der Seumannstraße verlegt.

Das Spiel der U19 am kommenden Sonntag wurde auf die Anlage an der Seumannstraße verlegt. Anstoß ist um 13.30 Uhr. (Foto:Breilmannswiese)

Dem Gewinn der Meisterschaft und damit dem direkten Wiederaufstieg in die West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga einen weiteren Schritt näherkommen: Mit diesem Ziel geht die U19 von Rot-Weiss Essen in den 18. Spieltag der A-Junioren-Niederrheinliga. Aufgrund der Unbespielbarkeit des Rasens "Am Hallo" wird das Derby am Sonntag um 13.30 Uhr an der Seumannstraße stattfinden.

Das Selbstvertrauen bei den Rot-Weissen ist vor dem Stadtduell groß. Das 3:0 am zurückliegenden Wochenende beim VfB 03 Hilden war für die U19 der dritte Sieg in Folge. "Dabei sind wir auch dreimal ohne Gegentor geblieben", freut sich RWE-Trainer Damian Apfeld über den aktuellen Lauf. "So kann es gerne weitergehen. Wir wollen unsere Position festigen, die kleine Serie gegen den ETB fortsetzen und den Punkteabstand auf die direkten Konkurrenten mindestens halten."

Dabei setzt der 33-Jährige auch auf einen Entwicklungsprozess seiner Mannschaft. "Im Laufe dieser Saison haben wir uns mit der Niederlage im Hinspiel gegen Hilden und dem 3:3 zum Jahresbeginn gegen den abstiegsbedrohten VfB Homberg immer wieder kleinere Aussetzer geleistet. Die wollen wir abstellen", fordert der RWE-Trainer. "Der TSV Meerbusch liegt schließlich nur sechs Punkte hinter uns zurück."

Gegen den ETB Schwarz-Weiß, der mit 23 Zählern nach 17 Spielen im Tabellenmittelfeld platziert ist, erwartet Apfeld wieder "eine besondere Konstellation. Die Derbys sind immer sehr umkämpft. Auch diesmal wird es emotional werden. Wir wollen das Stadtderby für uns entscheiden." Die Erinnerungen an das erste Stadtduell mit dem ETB in der Liga sind aus Sicht der Rot-Weissen positiv. Die U19 hatte sich nach Treffern von Velibor Geroschus, Noel Futkeu und Yakup Akbulut im Hinspiel 3:0 durchgesetzt. Wenige Tage zuvor gab es jedoch im Kreispokal eine Niederlage (1:2). Das sollte Warnung genug sein.