U19:"Abwehrbollwerk auseinanderziehen"

Rot-Weiss Essen startet vor eigenem Publikum an der Seumannstraße.

Die rot-weisse U19 bekommt es zum Rückrundenauftakt mit dem VfB Homberg zu tun.

Dieser Doppelpack an der Essener Seumannstraße verspricht viel Spannung. Kurz nach dem Auftaktspiel der U17 in der B-Junioren-Niederrhein am Sonntag, 11 Uhr, gegen den direkten Verfolger MSV Duisburg startet auch die U19 auf heimischer Anlage als Tabellenführer in die Rückrunde der A-Junioren-Niederrheinliga. Ab 13.30 Uhr ist der Tabellenvorletzte VfB Homberg im RWE-Nachwuchsleistungszentrum zu Gast.

Die Ausgangslage für das Team von U19-Trainer Damian Apfeld, das mit sechs Punkten Vorsprung vor der DJK Arminia Klosterhardt souverän die Tabelle anführt, ist klar. "Unser klares Ziel sind drei Punkte", gibt Apfeld die Zielrichtung vor. Auch in den folgenden zwölf Begegnungen wird es für die Rot-Weissen darum gehen, den Vorsprung an der Tabellenspitze zu behaupten oder gar auszubauen, um den direkten Wiederaufstieg in die West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga perfekt zu machen.

Für einen erfolgreichen Start in die Rückrunde hat Apfeld in der Vorbereitung mit seinem Team hart gearbeitet. Dabei legte der 33-Jährige besonders den Fokus auf das Spiel mit dem Ball. Auch das Pressing und Gegenpressing waren wichtige Schwerpunkte der Trainingsarbeit. "Im Spiel mit dem Ball wollen wir noch mehr Geschwindigkeit hineinbekommen. Grundsätzlich wollen wir unsere Angriffe mit noch mehr Tempo vortragen", betont der RWE-Trainer.

Die Generalprobe verlief für unsere U19 mit dem Testspiel gegen den Reviernachbarn Rot-Weiß Oberhausen (2:0) bereits vielversprechend. Nach der torlosen ersten Halbzeit erzielten Nils van den Woldenberg (67.) und Tom Holz (81.) die Treffer für RWE. "Wir haben uns Selbstvertrauen für den Rückrundenstart geholt und einen starken Auftritt hingelegt", war Apfeld rundum zufrieden, wie sich seine Mannschaft gegen die "Kleeblätter" präsentiert hatte. Immerhin rangiert RWO in der Bundesliga West im Tabellenmittelfeld.

Gegen den VfB Homberg erwartet Apfeld einen tiefstehenden Gegner. "Wir müssen voraussichtlich zwei Ketten überwinden, um zu Chancen zu kommen. Wichtig wird sein, dass wir das Abwehrbollwerk dabei auseinanderziehen und im letzten Drittel Lösungen finden", sagt der Trainer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.