U19: „Wollen unbedingt nachlegen“

RWE-Nachwuchs empfängt am Sonntag Preußen Münster zum zweiten Heimspiel in Folge

Gegen Münster möchte die U19 wertvolle Punkte im Abstiegskampf sammeln.

Zweites Heimspiel hintereinander, zweiter Sieg in Serie? Die U19 von Rot-Weiss Essen empfängt am Sonntag (ab 11 Uhr) im Rahmen des 21. Spieltages in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga den SC Preußen Münster. Gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenverbleib wollen die Rot-Weissen den Schwung vom jüngsten 1:0 gegen den MSV Duisburg mitnehmen. Mit dem Erfolg gegen die „Zebras“ endete für RWE eine Serie von sieben Niederlagen. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz (Alemannia Aachen) beträgt nur noch einen Punkt.

„Auch während unserer Negativserie war die Stimmung bei uns nie besonders schlecht“, so U19-Trainer Damian Apfeld. „Aber ganz klar: Man merkt, dass uns der Sieg gutgetan hat. Es war wichtig zu sehen, dass wir uns für den betriebenen Aufwand noch belohnen können. Nun wollen wir unbedingt gegen Münster nachlegen.“

Der SC Preußen Münster rangiert zwar auf Rang zehn und damit einem Nichtabstiegsplatz. Bis zu RWE sind es aber nur drei Punkte. „Das heißt also, dass wir mit einem Dreier gleichziehen können. Uns ist die Bedeutung des Spiels bewusst“, so Apfeld. An das Hinspiel haben der A-Lizenz-Inhaber und seine Mannschaft gute Erinnerungen. RWE gewann 2:0.

„Münster ist eine körperlich sehr starke Mannschaft, die uns das Leben mit ihrer robusten Spielweise schon im ersten Duell schon schwer gemacht hat. Vor allem die Standardsituationen der Preußen zu verteidigen, ist eine Herausforderung“, so Apfeld. Der 32-Jährige hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft im erneuten Aufeinandertreffen auftreten soll. „Wir gehen voll auf Sieg. Dafür benötigen wir die gleiche Bereitschaft wie gegen Duisburg. Münster wollen wir so weit wie möglich von unserem Strafraum fernhalten.“

Nicht mehr fern ist das Comeback von Yannick Debrah nach seinem Syndesmoseband-Anriss. Der Offensivspieler ist wieder in das Training eingestiegen. „Bei ihm müssen wir abwarten, wie er die Belastung bis zum Spiel verkraftet.“ Für Joel Hauser (Fersenverletzung) und Ayoub Boulila (Schambeinreizung) kommt ein Einsatz noch zu früh. Dafür ist Offensivspieler Qlirim Gashi nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt