U19: "War ein gebrauchter Tag"

RWE U19 kassierte gegen zuvor punktlosen VfB 03 Hilden erste Niederlage.

U19 muss sich das erste Mal geschlagen geben. (Foto: Breilmannswiese)

Die U19 von Rot-Weiss Essen hat die Tabellenführung in der A-Junioren-Niederrheinliga eingebüßt. Die Mannschaft von Trainer Damian Apfeld unterlag dem zuvor noch punktlosen VfB 03 Hilden an der heimischen Seumannstraße 2:3 (0:0). Da der VfR Fischeln 4:2 gegen die SG Unterrath 12/24 gewann, beträgt der Rückstand zur Spitze nun drei Punkte.

"Das war ein gebrauchter Tag von uns", gab U19 Trainer Damian Apfeld ehrlich zu. "Einige Spieler hatten nicht ihre Normalform. Wir haben schon in die erste Halbzeit nicht gut reingefunden, mit fortlaufender Spieldauer wurde es leider nicht besser. Wir haben uns Fehler erlaubt, die wir normalerweise nicht machen."

Aus diesen Fehlern entstanden in der zweiten Halbzeit jeweils auch die Treffer der Gäste. Nach einem Missverständnis in der Essener Defensive sorgte Gian Conrad (58.) für die Hildener Führung. Taraba Carsten Kagnassim (62.) hatte für RWE nach einem Angriff über die linke Seite zunächst noch die schnelle Antwort parat. Nach einem Fehler im Essener Spielaufbau traf der eingewechselte Alper Citak (71.) zur erneuten Gästeführung. In der Schlussphase legte Citak (80.) nach einer schlecht geklärten Ecke sein zweites Tor nach. Für mehr als den Anschlusstreffer von Clinton Asare (90.) reichte es für die Rot-Weissen aber nicht mehr.

"Das, was uns zuvor ausgezeichnet hatte, haben wir gegen Hilden ein wenig über den Haufen geworfen", so Apfeld. Großes Kopfzerbrechen bereitet das dem 33-Jährigen aber nicht. "Solche Spiele gehörten zum Lernprozess der Spieler dazu. Wichtig ist, wie wir in den nächsten spannenden Wochen auftreten", betont der RWE-Trainer.

Schon am Mittwoch (ab 19 Uhr) steht für die U19 der Rot-Weissen das Kreispokalspiel gegen den ETB Schwarz-Weiß auf dem Programm, bevor RWE auch am Sonntag (ab 11 Uhr) in der Liga beim ETB antritt. "Es ist super, dass schon so schnell das nächste Spiel ansteht. So müssen wir nicht eine Woche lang auf die Chance warten, es besser zu machen", meint Damian Apfeld.