U19: "Müssen aggressiver auftreten"

RWE-Nachwuchs als Tabellenführer am Sonntag ab 11.00 Uhr beim 1. FC Mönchengladbach zu Gast.

Die rot-weisse U19 bekommt es am Wochenende mit dem 1. FC Mönchengladbach zu tun. (Foto: Breilmanns Wiese)

Die erste Partie nach der Rückkehr auf Platz eins führt die U19 von Rot-Weiss Essen in der A-Junioren-Niederrheinliga am Sonntag (ab 11.00 Uhr) im Rahmen des 11. Spieltages zum 1. FC Mönchengladbach. Auch wenn die Rot-Weissen am vergangenen Spieltag gegen den SC Velbert 4:1 die Oberhand behalten hatten, erwartet Trainer Damian Apfeld in Mönchengladbach eine Leistungssteigerung.

"Wir müssen aus dem Velbert-Spiel lernen und aggressiver auftreten", meint der 33-Jährige. "Das bedeutet: Wir benötigen mehr Tempo in unseren Aktionen, mehr Zielstrebigkeit und mehr Dynamik. In dieser Woche haben wir versucht, durch viele kleine Spielformen für mehr Aggressivität zu sorgen."

Mit dem 1. FC Mönchengladbach, aktuell Tabellensiebter und seit drei Spieltagen unbesiegt, wartet keine leichte Aufgabe auf die rot-weisse U19. "Bei Mönchengladbach gab es viele Abgänge, dazu mit Stefan Laucke einen neuen Trainer. Da hat es zunächst Zeit gedauert, bis sich die Mannschaft findet", so Apfeld.

Hinzu kommen die nicht einfachen äußeren Begebenheiten am Sonntag. "Der Platz ist recht klein. Als wir zuletzt auf einem ähnlichen Feld gespielt haben, waren wir 0:1 beim KFC Uerdingen 05 unterlegen", warnt der U19-Trainer. "Bei solchen Bedingungen ist der Gegner mit langen Bällen relativ einfach im Strafraum und damit in unserer gefährlichen Zone. Darauf müssen wir uns einstellen und besonders achtsam sein."

Personell stehen hinter einigen Spielern der Rot-Weissen vor der Partie in Mönchengladbach noch Fragezeichen. Torhüter Luca-Christian Fenzl hatte in dieser Woche mit muskulären Problemen zu kämpfen. Offensivspieler Noel Futkeu, dem neben muskulären Problemen auch eine Grippe zu schaffen machte, arbeitet an seinem Comeback.