U19: „Haben noch etwas gutzumachen“

Apfeld-Elf von Rot-Weiss Essen am Sonntag beim Schlusslicht SV Rödinghausen gefordert.

Drei Punkte sollen her für die U19 von Trainer Damian Apfeld. (Foto: Endberg)

Für die U19 von Rot-Weiss Essen steht in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga ein ganz wichtiges Auswärtsspiel auf dem Programm. Im Rahmen des 18. Spieltages wollen die Rot-Weissen am Sonntag (ab 13.00 Uhr) mit einem Sieg bei Schlusslicht SV Rödinghausen einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen. Nach der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf belegt die Mannschaft von RWE-Trainer Damian Apfeld nur aufgrund des besseren Torverhältnisses keinen Abstiegsplatz. Aus den letzten fünf Begegnungen holten die Rot-Weissen einen von möglichen 15 Zählern.

„Wir müssen vor allem die individuellen Fehler abstellen“, sagt Apfeld vor dem Aufsteigerduell in Rödinghausen. „Das hat uns in der Hinrunde stark gemacht.“ Außerdem will der 32-Jährige nach der Balleroberung ein schnelleres Umschaltspiel sehen „damit der Weg zum Tor nicht zu lang wird“. Trotz der angespanntere Tabellensituation will der RWE-Trainer keine schlechte Stimmung verbreiten: „Noch haben wir alles in der eigenen Hand, müssen aber insgesamt torgefährlicher werden.“

Die Personallage bei den Rot-Weissen hat sich vor dem Rödinghausen-Spiel weiter verschlechtert. Am Freitag meldeten sich sechs Spieler grippekrank. Yannick Debrah, der im Winter vom Nachbarn FC Schalke 04 an die Essener Seumannstraße zurückgekehrt war, musste in dieser Woche zweimal das Training abbrechen. Die Mittelfeldspieler Joel Hauser (Fersenprobleme) und Ioannis Orkas (Bänderriss) stehen definitiv nicht zur Verfügung.

„Wir müssen zusehen, dass wir schnell wieder die Kurve bekommen“, sagt Apfeld. Im Hinspiel entführte SV Rödinghausen beim 0:1 drei Punkte aus Essen. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, so der RWE-Trainer.