U19 beendet Serie von sieben Niederlagen und ist wieder im Geschäft

Großer Jubel nach 1:0 gegen Duisburg

Der rot-weisse Nachwuchs hat nach dem Sieg wieder Hoffnung im Abstiegskampf. (Foto: Breilmannswiese)

Der Jubel bei der U19 von Rot-Weiss Essen nach dem 1:0 (0:0) gegen den MSV Duisburg in einer Partie vom 15. Spieltag in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga war riesig. Der Erfolg im Derby beendete eine Serie von sieben Niederlagen. Gleichzeitig ist die Mannschaft von RWE-Trainer Damian Apfeld im Rennen um den Klassenerhalt wieder ganz dick im Geschäft. Nur noch einen Zähler liegen die Rot-Weissen hinter dem ersten Nichtabstiegsrang, den Alemannia Aachen belegt.

Der einzige Treffer der Partie gelang Luis Bukvasevic (73.), der knapp eine Viertelstunde vor Schluss im Gewühl nach einem Eckball den Überblick behielt und im siebten Spiel 2019 das erste Essener Tor in diesem Jahr erzielte.

„Dieser Sieg war extrem wichtig“, pustete Apfeld durch. „Unsere Mannschaft ist gerade in der zweiten Halbzeit um ihr Leben gerannt. Wir sind dank einer Energie-Leistung zu einem unter dem Strich völlig verdienten Sieg gekommen und haben uns im Abstiegskampf damit selbst zurückgeholt.“

Nach einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte, in der beide Teams zu Chancen gekommen waren, übernahm RWE im zweiten Durchgang mehr und mehr das Kommando. Zunächst blieben selbst beste Möglichkeiten ungenutzt. Doch dann erlöste Bukvasevic die Gastgeber. Danach ging RWE auf das zweite Tor und verteidigte gleichzeitig clever. In ernsthafte Gefahr geriet der wichtige Dreier nicht mehr.

„Das 1:0 wird die Stimmung anheben und soll nicht zuletzt auch für mehr Lockerheit sorgen“, wünscht sich Apfeld. „Besonders stolz macht mich, dass wir gegen den MSV gleich sechs Jung-Jahrgänge auf dem Platz hatten. Sie und die gesamte Mannschaft haben das hervorragend gemacht. Jetzt wollen wir weiter alles daran setzen, um mit allen Mitteln die Klasse zu halten.“

Das Duell mit Duisburg war für RWE das erste von gleich drei Heimspielen in Folge. Weiter geht es gegen Preußen Münster (31. März) und Endrunden-Anwärter FC Schalke 04 (13. April).