U17: „Wollen unangenehm und eklig sein“

Rot-Weisse U17 startet mit Derby bei Duisburger „Zebras“ in die neue Bundesliga-Saison.

Lars Fleischer startet gegen den MSV Duisburg in die Bundesliga-Saison. (Foto: Endberg)

Am Samstag, 11.00 Uhr, ertönt für die U17 von Rot-Weiss Essen mit dem Auswärtsspiel beim Revierrivalen MSV Duisburg der Startschuss für die neue Saison in der West-Staffel der B-Junioren-Bundesliga. Genau wie die U19 ist auch die U17 nach nur einem Jahr Abwesenheit wieder in der höchsten deutschen Nachwuchsspielklasse vertreten.

Nachdem Aufstiegstrainer Antonios „Toni“ Kotziampassis aufgrund einer beruflichen Veränderung um die Auflösung seines Vertrages im Nachwuchsleistungszentrum gebeten hatte, ist Lars Fleischer, der zuvor Co-Trainer bei der U19 unter Damian Apfeld war, nun für die U17 verantwortlich.

Seit Ende Juni arbeitet der 23-Jährige mit seiner neuformierten Mannschaft zusammen. Bis auf Innenverteidiger Berkan Aksoy sind alle Spieler neu im Kader. Lediglich die Neuzugänge Julian Scharf (zuvor Hombrucher SV), Leon Fiore und Mohamed Achahboun (beide FC Schalke 04) und Aljusan Jasarov (Borussia Mönchengladbach) kannten bereits zuvor die Vorzüge eines Nachwuchsleistungszentrums (NLZ).

Während der Vorbereitung wurden gezielt Spiele gegen U19-Mannschaften vereinbart. Obwohl die Partien gegen die A-Junioren-Niederrheinligisten FSV Duisburg (1:3), TSV Meerbusch (1:2) und zuletzt bei Arminia Klosterhardt (0:1) allesamt verloren gingen, war Fleischer mit den Leistungen seines Teams durchaus zufrieden: „Wir haben auf Augenhöhe mitgespielt und waren ganz nah dran.“

Mit insgesamt 17 externen Zugängen unternimmt unsere U17 die „Mission“ Klassenverbleib in Angriff. „Der größte Teil unserer Spieler hat zuvor in unteren Ligen gespielt, muss sich noch an die gestiegenen Anforderungen gewöhnen“, so Lars Fleischer, der fünf Trainingseinheiten pro Woche angesetzt hat. „Gegen den MSV Duisburg starten wir gleich mit einem Derby“, freut sich der A-Lizenzinhaber wie seine Mannschaft auch auf das erste Punktspiel. „Wir wollen mutig und mit viel Leidenschaft auftreten, dabei für den Gegner unangenehm und eklig sein“, sagt Fleischer, der in Wuppertal Sportwissenschaft studiert.

Bis auf Mittelfeldspieler Bekir Kozak und Angreifer Joshua Yeboah, die beide wegen Sprunggelenkproblemen zuletzt kürzertreten mussten, kann Fleischer für die Partie gegen die „Zebras“ personell wohl aus dem Vollen schöpfen.