U17: „Von Hektik nicht anstecken lassen“

RWE-Jugend nach drei Wochen Pause am Sonntag bei der SG Unterrath 12/24 gefordert

Am Sonntag möchte die rot-weisse U17 gegen die SG Unterrath 12/24 punkten.

Nach drei Wochen Punktspielpause ist Rot-Weiss Essens U17 am Sonntag (ab 11 Uhr) wieder in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga gefordert. Für die Mannschaft von Trainer Simon Hohenberg geht es im Rahmen des 21. Spieltages zur SG Unterrath 12/24, die als Tabellenneunter auch noch um den Klassenverbleib kämpft.

„Während der Pause haben wir ganz bewusst das Tempo hochgehalten und weiterhin intensiv trainiert“, betont Hohenberg. „Taktisch haben wir viel Wert auf unser Umschaltverhalten von Defensive auf Offensive und umgekehrt gelegt.“

Die Rot-Weissen waren aber nicht nur auf dem Trainingsplatz aktiv. RWE absolvierte neben einem Mannschaftsabend bei der Essener „Fightnight“ auch zwei Testspiele. Gegen die U19 des TV Jahn Hiesfeld aus der Leistungsklasse gab es ein 3:1. Ein Ausrufezeichen setzte die Mannschaft von Trainer Hohenberg beim 5:2 gegen die U16 von Borussia Dortmund, Tabellenführer der Westfalenliga. „Das hat nochmal gezeigt, dass wir im Jahr 2019 einen guten Weg eingeschlagen haben. Daran wollen wir nun gegen Unterrath anknüpfen.“

Mit der SG Unterrath 12/24, die vier Punkte vor der Abstiegszone rangiert und damit im Kampf um den Klassenverbleib noch längst nicht auf der sicheren Seite ist, wartet „eine nach Standardsituationen brandgefährliche Mannschaft“ auf die Rot-Weissen. „Außerdem wird der Gegner immer sehr früh im Spielaufbau gestört. Wir dürfen uns von dieser Hektik nicht anstecken lassen und müssen einen kühlen Kopf bewahren“, sagt Simon Hohenberg. In Unterrath kann der RWE-Trainer nicht auf Kapitän Berkan Aksoy (Gelb-Rotsperre) zurückgreifen. Das Hinspiel ging aus Essener Sicht 1:2 verloren.