U17: „Ruhe bewahren“

RWE verliert erstes Spiel nach dem Trainerwechsel gegen Gladbach.

Gegen Borussia Mönchengladbach mussten die Rot-Weissen eine deutliche Niederlage einstecken. (Foto: Gohl)

Die U17 von Rot-Weiss Essen bleibt in der West-Staffel der B-Junioren-Bundesliga sieglos am Tabellenende. Zum Einstand des neuen Trainers Simon Hohenberg (zuvor U16/für Lars Fleischer) musste der Aufsteiger am 10. Spieltag eine 0:6 (0:5)-Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach hinnehmen. Damit hat RWE weiter zwei Zähler auf dem Konto.

Schon während der ersten Halbzeit sorgten die Gäste vom Niederrhein für klare Verhältnisse. Famana Quizera (9./27.), Ismail Harnafi (12.), Luca Raul Barata (19.) und Amir Hossein Ahmadi (23.) schossen innerhalb von nur 14 Minuten einen 5:0-Vorsprung heraus. In der Schlussphase stellte erneute Harnafi (76.) den Endstand her.

Was sich nach einer klaren Angelegenheit anhört, hätte mit etwas Glück in der Anfangsphase zunächst auch anders laufen können. Daniel Meijning wurde auf der rechten Seite freigespielt, seine Hereingabe verpassten seine Mitspieler nur knapp. Justin Erdmann, neben Veli Cetin und Kangkyeom Kim einer von drei U16-Spielern in der Startelf, hatte Pech, als er vom Gladbacher Torhüter Yassir Atty angeschossen wurde, der Abpraller aber knapp am Tor vorbeiging. Stattdessen traf die Borussia - und machte schnell alles klar.

„Nach den vielen Gegentoren in kurzer Zeit kam die Erinnerung an das 0:8 beim 1. FC Köln in die Köpfe“, so RWE-Trainer Simon Hohenberg. „Wir dürfen uns jetzt aber nicht verrückt machen und müssen weiterhin die Ruhe bewahren. Borussia Mönchengladbach ist mit seinen vielen Nationalspielern kein Gradmesser für uns.“

Die nächste Aufgabe wird für die U17 von RWE allerdings keineswegs leichter. Am Samstag (ab 11 Uhr) müssen die Rot-Weissen zum Deutschen B-Junioren Meister Borussia Dortmund. „Dort sind wir krasser Außenseiter, darüber müssen wir bei der individuellen Qualität der Dortmunder erst gar nicht reden. Wir wollen die Partie möglichst lange offenhalten und ein unangenehmer Gegner sein“, sagt Simon Hohenberg.