Todestag von Michael Tönnies jährt sich

Ex-RWE-Spieler engagierte sich bis zuletzt für das Thema Organspende

Am heutigen Freitag jährt sich der Todestag von Michael Tönnies zum ersten Mal.

Es war ein Schock für alle, die den ehemaligen RWE-Spieler und nach wie vor fußballbegeisterten gebürtigen Essener kannten. Völlig unerwartet kam heute vor einem Jahr die Nachricht vom Tod des erst 57-jährigen Michael Tönnies. Das von ihm initiierte Charity-Turnier „Kick fürs Leben“ versucht nicht nur das Andenken an Tönnies zu bewahren, sondern auch Öffentlichkeit für ein Thema zu schaffen, dass ihm aufgrund seiner persönlichen Geschichte von besonderer Bedeutung war: Das Thema Organspende.   

Tönnies war nach einem festgestellten Lungenemphysem selbst auf eine Organspende angewiesen, die ihm 2013 das Leben rettete. Kurze Zeit später fasste er den Entschluss, diesem gesellschaftlich (zu) wenig beachteten Thema über seine Leidenschaft Fußball mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. So fand im vergangenen Jahr in Essen erstmals der „Kick fürs Leben“ statt, ein U19-Turnier, bei dem natürlich auch die Rot-Weissen mit von der Partie waren. Diese mussten sich erst im Finale Hannover 96 geschlagen geben und belegten somit den 2. Platz vor Fortuna Düsseldorf. In diesem Jahr spielen die Mannschaften den Titel zwischen dem 27. und 29. Juli im Sportpark „Am Hallo“ aus.