Sommerschule startet an der Seumannstraße

Umfangreiches Hygienekonzept beim Gemeinschaftsprojekt der Essener Chancen

Die Gesundheit geht vor (v.l.n.r.): Andreas Lichtenstein, Projektkoordinator Sommerschule, Tani Capitain, Leiter der Essener Chancen, und Niklas Cox, Projektkoordinator Sommerschule, liefern zusätzliche Schutzwände für das umfangreiche Hygienekonzept am Lernort Seumannstraße. Foto: EC

In dieser Woche ist am Altenessener „Lernort Seumannstraße“ die „Sommerschule“ von Essener Chancen, Evonik Stiftung und Gymnasium Essen Nord-Ost (GENO) an den Start gegangen: Ein gutes Dutzend Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Klassen vom GENO und vom Leibniz-Gymnasium werden bis Ferien-Ende mit intensiver Lernförderung auf die nächste Stufe vorbereitet. Grundlage ist ein umfangreiches Hygienekonzept.

 

„Die Messlatte ist hoch“, schmunzelt Niklas Cox, Projektkoordinator der Sommerschule. Denn im vergangenen Jahr haben alle Schülerinnen und Schüler ihre Nachprüfungen bestanden. Aber wegen Corona ist im Sommer 2020 alles anders, sind nur zwei der Jugendlichen überhaupt versetzungsgefährdet: „Wir möchten es schaffen, dass sie gut vorbereitet ins neue Schuljahr gehen“, erklärt Projektkoordinator Cox die Zielsetzung.

 

Rot-Weisse Lernförderung

Die „Sommerschule“ wurde ursprünglich von ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern des GENO durchgeführt. Letztes Jahr übernahmen die Essener Chancen die Aktion als sinnvolle Ergänzung zum Projekt „Die Bessermacher“, bei dem zehn Jugendliche langfristig zum bestmöglichen Abschluss begleitet werden.

Sowohl die Bessermacher als auch die Sommerschule werden von der Evonik Stiftung gefördert, weitere Unterstützung erhalten die Essener Chancen von RWE-Musiker Thomas „Sandy“ Sandgathe sowie vom GENO. Zudem konnte sich die rot-weisse Sozialinitiative über eine Spende von 020-EPOS freuen: Das Unternehmen stiftete eine Rutsche Masken für die Sommerschüler und die Mannschaften des Nachwuchsleistungszentrums von Rot-Weiss Essen.

 

Gezielte Unterstützung

Entscheidend für die Teilnahme an der Sommerschule war der Bedarf, wie Lehrerin Bettina Pohlmann vom GENO berichtet: „Die Gruppe ist sehr gemischt. Wir haben Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die gefördert werden möchten und sich verbessern wollen.“ Diese Chancen erhalten die Jugendlichen nun zwei Wochen lang – damit die Versetzung in die nächste Stufe klappt und der Start ins neue Schuljahr gut gelingt.

 

Lernen unter Abstands- und Hygieneregeln

Abstands- und Hygieneregeln werden dabei nicht nur wegen steigender Corona-Fallzahlen in Essen groß geschrieben: Bevor‘s losgeht, waschen sich die Jugendlichen die Hände, im Lernort werden Masken getragen und an allen Plätzen gibt es Hygiene-Schutzwände als Abschirmung zwischen Lernenden und Lehrenden. Jeden Nachmittag wird dann die gesamte Jugend-Begegnungsstätte desinfiziert und gereinigt.