RWE verpflichtet Osvold und Nagel

Joachim Osvold trainierte bereits zur Probe bei RWE, nun ist er offiziell Rot-Weisser. (Foto: Pottrait)

Kurz vor dem Ende der Transferperiode verstärkt RWE den Regionalliga-Kader um Pascal Nagel und Joachim Osvold. Der Vertrag von Malcom Olwa-Luta wurde dagegen aufgelöst.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir sowohl im Tor als auch im Sturm noch nach Verstärkungen gesucht haben und sind daher froh, dass es uns gelungen ist, diese offenen Positionen qualitativ hochwertig zu besetzen. Joachim Osvold haben wir zwei Trainingswochen genau beobachten können. Jo ist nicht nur ein richtig guter Fußballer, sondern zudem ein echter Arbeiter, der sich hier im Probetraining und in den Spielen bei uns immer voll reingehauen hat. Mit der Verpflichtung von Pascal Nagel reagieren wir auf die Ausfälle auf der Torhüterposition. Mit ihm bekommen wir einen regionalligaerfahrenen Schlussmann, der bereits über Jahre konstant seine Leistung bringt“, so Sportdirektor Andreas Winkler über die Neuzugänge.

Der 21-jährige Norweger Joachim Osvold kommt vom norwegischen Erstligisten Lilleström SK zu Rot-Weiss Essen. Aus der U19 des fünffachen norwegischen Meisters und Pokalsiegers schaffte Osvold den direkten Sprung in den Profikader. Von dort aus wurde er zunächst zu Tullun Palloseura in die finnische zweite Liga, nach einer einjährigen Rückkehr nach Lilleström erneut zum finnischen Erstligisten Kuopion Palloseura ausgeliehen.

Pascal Nagel stößt von Germania Halberstadt zum Traditionsverein von der Hafenstraße. Der 24-jährige Torhüter erhielt seine fußballerische Ausbildung beim VfB Stuttgart und Hannover 96. Von der Hannoveraner Reserve wechselte Nagel zur Saison 2012/2013 zu Germania Halberstadt und hütete dort seitdem das Tor des Nordost-Regionalligisten.

Verlassen wird RWE dagegen Malcom Olwa-Luta. Andreas Winkler dazu: „Malcolm hat nach seiner schweren Verletzung leider noch nicht wieder das Vertrauen in seinen Körper gefunden, dass er gebraucht hätte, um sich hier an der Hafenstraße durchzusetzen. Um wieder dort hinzukommen, muss er regelmäßig Einsatzzeiten sammeln, die wir ihm hier an der Hafenstraße leider nicht bieten konnten.“