RWE unterliegt in Mönchengladbach

Ohne Punkte mussten die Rot-Weissen am heutigen Donnerstag den Weg zurück nach Essen antreten. Mit 2:3 ging die Begegnung im Gladbacher Grenzlandstadion verloren. Die frühe Führung durch Dorow (7.) konnten die Gastgeber unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff per Elfmeter ausgleichen (44. Makridis). Im zweiten Durchgang kam die rot-weisse Schlussoffensive zu spät. Nach Doppelpack von Steinkötter (60. und 63.) gelang RWE nur noch der Anschlusstreffer. „Wir waren zu Beginn der Partie gut in der Partie und hatten die Spielkontrolle. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber Gladbach besser ins Spiel kommen lassen und in entscheidenden Situationen nicht gut verteidigt“, so Chef-Trainer Christian Titz.

Mit 2:3 unterlagen die Rot-Weissen in Gladbach. (Foto: Endberg)

Mit einigen Änderungen in der Startelf betraten die Essener den Rasen des Grenzlandstadions. Kehl-Gomez und Hahn verteidigten zentral, Dahmani und Selishta stürmten von Beginn an. Dafür nahmen Heber und Kefkir zunächst auf der Bank Platz. Die Wechsel schienen sich gleich auszuzahlen, denn die Gäste waren es, die zu Beginn den Ton angaben. Bereits nach 07 Minuten durften die etwa 1.500 mitgereisten Rot-Weissen erstmals jubeln, als Dorow einen abgewehrten Ball von der Strafraumgrenze sehenswert ins Tor zirkelte (7.). Auch im Anschluss blieb RWE am Drücker und spielte sich klug durch das Mittelfeld. Selishta hatte gleich zwei gute Einschussmöglichkeiten, wurde jedoch zunächst elfmeterverdächtig gestört (14.) und konnte später nicht genug Druck hinter den Ball bringen (36.). Auch Dahmani (34.) kam per Kopf zu einer guten Gelegenheit. Trotz der Spielkontrolle fehlte es dem entscheidenden letzten Pass an der nötigen Genauigkeit. So blieb der Gegner weiterhin im Spiel und nutzte einen Zweikampf im RWE-Strafraum um Schiedsrichter Stegemann zu einem Elfmeterpfiff zu bewegen. Makridis trat an und ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen (44.) und sorgte mit diesem überflüssigen Gegentor für den 1:1-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang ließ die rot-weisse Spielkontrolle nach und die Gladbacher wurden gefährlicher. Nach einer gespielten Stunde tauchte plötzlich Steinkötter allein vor Lenz auf und verwertete zum 2:1 (60.). Während sich die Essener noch schüttelten, drückte Steinkötter den Ball im Gewühl erneut in die Maschen (63.). RWE brauchte einige Minuten, um die Partie wieder an sich zu reißen. Erst in der Schlussphase gelang es, die Schlagzahl zu erhöhen. Der Elfmetertreffer von Kefkir (83.) brachte die Essener noch einmal heran, die fast durch einen Freistoß von Kefkir (87.) noch zum Ausgleich gekommen wären. Doch der Ball verfehlte sein Zeil um wenige Zentimeter.