RWE feiert verdienten Auswärtserfolg

Wegner erzielt beim 1:0 in Straelen das Tor des Tages.

Kein Durchkommen: Die RWE-Defensive um Philipp Zeiger hatte die gegnerische Sturmreihe gut im Griff. (Foto: Endberg)

Mit drei Punkten im Gepäck traten die Rot-Weissen am heutigen Samstag die Heimreise aus Staelen an. Zuvor hatte die Neitzel-Elf den Gastgeber SV Straelen durch ein Tor von Wegner (39.) mit 1:0 geschlagen. "Wir haben eine sehr überzeugende erste Halbzeit gespielt, es aber versäumt den letzten Pass so zu spielen, dass es zu mehr Torchancen kommt. In der zweiten Halbzeit war es dann nicht mehr ganz so flüssig, trotzdem hatten wir gute Chancen auf das 2:0", so Chef-Trainer Karsten Neitzel. 

In der ländlichen Idylle der niederländischen Grenzregion ging es gegen den namhaft besetzten Aufsteiger, der mit Kluft, Schwertfeger oder Ellguth einiges an höherklassiger Erfahrung in den eigenen Reihen versammelt. Auf rot-weisser Seite war die Personalsituation durchaus angespannt. Neben den Langzeitverletzten fielen auch Baier und Becker für die Begegnung aus. Dafür zählte Kevin Freiberger erstmals seit Ende Juli 2018 wieder zum RWE-Kader.

Von der Bank aus sah er, wie seine Kollegen vom Anpfiff an gut in der Partie waren und die Gastgeber früh unter Druck setzten. Vorne lief die Doppelspitze Wegner-Platzek an und wurde dahinter von Scepanik, Wirtz und Grund, sowie Brauer und Lucas unterstützt. Dies führte zu vielen weiten Bällen auf Stürmer Terada, der jedoch bei der Abwehrreihe Korczowski-Zeiger-Heber in guten Händen war. Die Roten versuchten sich dagegen eher spielerisch nach vorne zu kombinieren. Das gelang mit fortschreitender Spielzeit immer besser, auch wenn es eine Ecke war, die durch einen Kopfball von Zeiger (14.) erstmals Gefahr auslöste.

Doch in der Folge entwickelte sich mehr und mehr ein Duell zwischen der RWE-Offensive und SVS-Keeper Ishibashi, der seine knapp 170 Zentimeter Körpergröße immer wieder zwischen Ball und Tor brachte. So scheiterten zunächst Wirtz (19.) und Platzek (36. und 39.) aus aussichtsreicher Position, bevor Wegner endlich die Führung besorgte (39.). Eine Flanke von Korczowski köpfte die rot-weisse Nummer 10 zielsicher zum 1:0 in die Maschen und bescherte seiner Elf damit die verdiente Pausenführung.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Rot-Weissen dran und blieben das bessere Team. Trotzdem wollte das beruhigende 2:0 einfach nicht fallen. Zwar sah nach einer gespielten Stunde alles nach dem 2:0 aus, als der Ball nach Wegners Lupfer an den Innenpfosten und von dort aus Scepanik vor die Füße sprang. Einen Meter vor dem Tor flog aber erneut Ishibashi heran und klärte zur Ecke (61.). So hielt der Keeper seine Mannschaft bis zur Schlussphase im Spiel, die in der Nachspielzeit noch einmal zulegte und auch Heller noch zu zwei Glanzparaden zwang. Diese sicherten den Essenern schließlich den verdienten 1:0-Auswärssieg.