Rot-Weisser Nachbarschaftsbesuch im Albert Schmidt Haus

Nächster Stopp der Herzenswünsche Tour.

Schöner Nachbarschaftsbesuch: Essener Chancen und Rot-Weiss Essen waren mit den „Herzenswünschen on Tour“ im Albert Schmidt Haus zu Gast. (Foto: Müller/EC)

Nach Kita und Kinderklinik war die nächste Station der Herzenswünsche-Tour von Essener Chancen und Rot-Weiss Essen das Albert Schmidt Haus an der Hafenstraße. Das Altenwohn- und Pflegeheim Grenze Vogelheim ist keinen Torabschlag weit von der rot-weissen Heimspielstätte entfernt. Neben den Trainern Christian Titz und Carsten Wolters waren mehrere Spieler der ersten Mannschaft sowie die Essener-Chancen-Botschafter Frank Kurth, Thomas „Sandy“ Sandgathe und Uwe Stock dabei und feierten mit den Senioren ein kleines Weihnachtsfest.

Gespannt warteten knapp 40 der insgesamt 82 Bewohner im Speisesaal auf den Nachbarschaftsbesuch aus Bergeborbeck: „Wir haben das im Vorfeld angekündigt und sie haben sich schon riesig gefreut“, erzählt Tina Topolko, Einrichtungsleiterin des Albert Schmidt Hauses.
Gut 90 Prozent der Bewohner kommen aus Vogelheim und sind schon ihr Leben lang mit RWE verbunden: „Wir hören hier immer, wenn ein Heimspiel ist. Da wird natürlich mitgefiebert“, lächelt Topolko. Bei den Mitarbeitern sieht‘s nicht anders aus: Einige kannten sogar noch die RWE-Legende August Gottschalk, der seinen Lebensabend im ehemaligen Seniorenheim St. Thomas verbrachte.

Bescherung mit „Opa Luscheskowski“

Die Rot-Weissen hatten das Albert Schmidt Haus kaum betreten, da wurden sie schon mit lautem Klatschen in die gute Stube beordert. Die Bewohner hatten jede Menge Fragen an Spieler und Trainer, während Sandy im Hintergrund schon einmal die Gitarre stimmte. Der Musiker brachte die Senioren dann mit dem Klassiker „Opa Luscheskowski“ in beste Laune.
Hinterher gab‘s eine kleine Bescherung: Mannschaft und Linienchefs verteilten Präsente aus dem RWE-Fanshop. Besonders beliebt waren die rot-weissen Skatspiele. Hinterher ließ Sandy den Nachmittag mit dem Steigerleid und seinem eigenen Weihnachtssong ausklingen. Bevor es wieder zur Hafenstraße 97A ging, tranken die Bergeborbecker in Ruhe ihren Kaffee aus und unterhielten sich noch ein bisschen mit den Bewohnern.

„Die Herzenswünsche-Tour nimmt richtig Fahrt auf“, freut sich Tani Capitain, Leiter der Essener Chancen, „es war schön zu sehen, wie sehr sich die Bewohner über den Besuch gefreut haben. Wir haben spannende Gespräche geführt und nette Anekdoten von unseren Nachbarn gehört.“