Rot-Weiss Essen zieht ins Viertelfinale des Niederrheinpokals ein

Deutlicher Klassenunterschied beim 9:0 gegen SpVg Schonnebeck

Ganze neun Treffer gelangen den Rot-Weissen gegen die Spielvereinigung Schonnebeck. (Foto: Endberg)

Rot-Weiss Essen ist nach einem eindrucksvollen 9:0 gegen die Spielvereinigung Schonnebeck in die nächste Runde des Niederrheinpokals eingezogen. Bereits zum Halbzeitpfiff hatten die Bergeborbecker fünf Treffer erzielt. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir sehr stark gespielt“, war Christian Titz zufrieden.

Christian Titz schickte im Vergleich zum Ligaspiel am vergangen Samstag eine in deutlichen Teilen veränderte Elf auf den Platz. So durften Grote, Sauerland, Erwig-Drüppel, Dahmani und Neuwirt für Hahn, Grund, Bichler, Condé und Kefkir von Beginn an ran.

Bereits von der ersten Minute an war deutlich zu sehen, dass RWE keinen Zweifel am Sieger aufkommen lassen wollte und startete dementsprechend druckvoll. Nach zehn Minuten war es Marcel Platzek, der die erste große Möglichkeit hatte. Sieben Minuten später war der Bann dann gebrochen. Erolind Krasniqi bekam im Strafraum den Ball und legte quer – anstatt eines Mitspielers traf die rot-weisse Nummer 19 allerdings ein Schonnebecker Abwehrbein, von wo der Ball ins Tor ging.
Dieser frühe Treffer war der Startschuss für den weiteren Torreigen. In der 27. Minute erhöhte Endres nach Zuspiel von Erwig-Drüppel auf 2:0. Es folgten die Treffer von Krasniqi (30.), Platzek (40.) und Heber (42.). Mit einem deutlichen 5:0 ging es in die Kabinen. Die Partie war schon zu diesem Zeitpunkt entschieden.

Doch auch in den zweiten 45 Minuten ließen die Männer von Chef-Trainer Christian Titz nicht locker und machten dort weiter, wo sie 15 Minuten zuvor aufgehört hatten. Bereits in der 47. Minute zappelte der Ball erneut im Netz. Vorausgegangen war ein Foulspiel an Endres, den fälligen Elfmeter verwandelte Dahmani sicher. Nur wieder drei Minuten später war es der eben noch gefoulte Endres, der auf 7:0 schraubte.
Anschließend ließen die Rot-Weissen es etwas lockerer angehen. Dennoch sollten noch zwei Tore fallen. Krasniqi nach einer tollen Einzelaktion (57.) sowie der eingewechselte Adetula (77.) steuerten die Treffer Acht und Neun bei.

Der Außenseiter aus der Oberliga war zu dem Zeitpunkt längst geschlagen. Für RWE geht es nun im Viertelfinale weiter. Mit dem SV Burgaltendorf wartet erneut ein Essener Verein, dieses Mal kommt dieser allerdings aus der Landesliga.