"Plan ist aufgegangen"

Stimmen zum 4:0-Auswärtsieg von RWE beim VfB Homberg.

Souveränes Debüt in der rot-weissen Startelf: Neuzugang Felix Weber. (Foto: Endberg)

Christian Neidhart, Chef-Trainer von Rot-Weiss Essen:
"Ich bin hochzufrieden mit dem 4:0. Heute galt es nicht fußballerisch zu glänzen, sondern die Gegebenheiten anzunehmen. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. In der zweiten Halbzeit konnten wir wechseln und den einen oder anderen etwas schonen."

"Wenn du früh in Führung liegst, geht der Plan beim Gegner nicht mehr auf. Wir mussten die Mannschaft davon überzeugen, heute einfacher zu spielen. Wichtig ist, dass die Mannschaft das angenommen hat. Der Plan heute war auch mit zwei Stürmern zu agieren, weil Platzo gut im Kopfballspiel ist. In der Box hat er seinen Abschluss gehabt und sein Tor gemacht."

Zu den Platzverhältnissen: "Wir hatten heute eine andere Herangehensweise, was den Bedingungen geschuldet war. Wir haben es sehr einfach gemacht und wenig Fußball gespielt. Wir wollten damit verhindern, dass der Gegner seine Stärke im Konterspiel ausspielen kann."

Über Dennis Grote: "Dennis hat die Qualität, bestimmte Situationen zu erkennen. Er spielt den Freistoß schnell und gut getimt auf Plechaty. Bei Dennis warte ich immer auf den Tag, an dem man den Kräfteverschleiss merkt, aber im Moment sieht das alles sehr stabil aus."

Dennis Grote, doppelter Vorbereiter von Rot-Weiss Essen:
"Wir haben das Spiel vernünftig angenommen und souverän runtergespielt. Es spielt sich immer leichter, wenn man mal früh in Führung geht."

"Wir haben heute mit einigen neuen Jungs gearbeitet. Es ist wichtig, dass die Wechsel aufgehen und wir als Team dann erfolgreich sind. Wir wissen, dass wir Spiel für Spiel unsere Leistungen abrufen müssen und wollen da nicht nachlassen. Was Dortmund macht, können wir eh nicht beeinflussen."

Zum Spiel gegen Wuppertal: "Das ist das nächste Derby, bei dem viel los wäre. Deswegen ist das traurig ohne Publikum im Stadion. Andererseits sind wir froh, dass wir überhaupt noch weiterspielen dürfen. Andere Regionalligen haben es da nicht so gut. Wir nehmen die blöde Situation so wie sie ist, versuchen die Punkte zu holen und hoffen im neuen Jahr wieder vor Zuschauern auflaufen zu können."