"Offenes intensives Spiel"

Die Stimmen zum Spiel gegen den Bonner SC.

Chef-Trainer Sven Demandt hätte mit seiner Elf gerne alle drei Punkte aus Bonn entführt. (Foto: Tillmann)

Dennis Malura: Das ist schon bitter heute, zumal wir ein Mann mehr waren. Das darf uns nicht passieren. Wir hatten ziemlich viele Chancen, wenn wir davon noch einen machen, geht das Spiel hier ganz anders aus. Die Tore sind aus individuellen Fehlern entstanden, das kann passieren. Wir haben dann als Mannschaft versucht, das wieder auszubügeln und haben das dann auch geschafft und dann fällt zum Schluss noch so ein Gegentor.  

Timo Brauer: Für uns war das heute eine gefühlte Niederlage. Die Tore haben wir uns heute mehr oder weniger selbst eingeschenkt, das müssen wir abstellen. Wenn man das Positive nimmt, sind wir nach den Rückständen gut zurückgekommen und ich hatte das Gefühl, wir hatten das vor allem in der zweiten Halbzeit fußballerisch gut im Griff und dann fällt das 3:3. Das darf dann nicht passieren - wir müssen das aufarbeiten und die richtigen Schlüsse draus ziehen. Aber trotzdem hätten wir natürlich gerne drei Punkte mit nach Hause genommen.

Sven Demandt (Chef-Trainer Rot-Weiss Essen): Ich glaube, dass wir ein sehr offensives und intensives Spiel gesehen haben. Unabhängig davon, wenn wir hinten raus mit 3:2 führen, dann müssen wir das auch einfach nach Hause bringen. Wir wussten, dass Bonn schnell umschalten würde und haben in vielen Situationen nicht gut verteidigt. Nach vorne hatten wir einige gute Situationen und hätten auch noch den ein oder anderen mehr machen können.  Wir kassieren dann in Überzahl den Ausgleich, deswegen sind das eher zwei verlorene Punkte heute.

Daniel Zillken (Trainer Bonner SC): Wir haben uns heute als Mannschaft gut präsentiert. Wir wollten kompakt stehen und gut umschalten, aber trotzdem versuchen, bei eigenem Ballbesitz immer in die Halbräume zu kommen. Ich denke das haben wir heute gut hinbekommen. Wir gehen dann in Führung. Ärgerlich ist natürlich, dass wir die drei Gegentore durch Standards bekommen. Hinten raus haben wir dann daran geglaubt, dass wir noch unsere Chancen kriegen und deswegen denke ich, dass das 3:3 am Ende verdient ist.