Nur Gewinner am Tivoli

11.643 virtuelle Fans erleben virtuelles Traditionsduell zwischen Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen.

Showdown des virtuellen Traditionsduell war das Aufeinandertreffen zwischen Marcus Uhlig und Aachen-Geschäftsführer Martin vom Hofe.

Trotz einer 1 1/2 zu 2 1/2-Niederlage aus rot-weisser Sicht gab es in der Tivoli-Mixed Zone, beim virtuellen Traditionsduell gegen Alemannia Aachen, ausschließlich Gewinner. 11.643 virtuelle Zuschauer erlebten den spannenden Fußballnachmittag und unterstützen somit beide Vereine zu gleichen Teilen. Darüber hinaus können sich zahlreiche Tombola-Gewinner über ihre Preise freuen. Im Showdown-Duell zwischen Marcus Uhlig und Kaiserstädter-Geschäftsführer Martin vom Hofe unterlag der RWE-Vorstand mit 1:2 (0:0). 

Der durch RWE-Stadionsprecherteam-Mitglied Christian Ruthenbeck sowie den zwei Alemannen Robert Moonen und Tim Gorgels moderierte Online-Livestream, blieb durch ein abwechslungsreiches Programm spannend. Frank Kurth und RWE-Sportdirektor Jörn Nowak standen als Gesprächspartner, von der heimischen Hafenstraße aus Rede und Antwort. Letzterer, Büro-Partner von Marcus Uhlig, erzählte augenzwinkernd: „Marcus hat sich akribisch auf das Duell vorbereitet, er möchte unbedingt gewinnen und hat in dieser Woche zahlreiche Spielsysteme eintrainiert.“  Traditionsduell-Tickets waren gleichzeitig auch Tombola-Lose. Während Adrian G. noch im Livestream über sein Glück informiert wurde und in Kürze Marcus Uhligs Matchworn-Spielshirt erhält, werden die anderen Gewinner in der kommenden Woche von Rot-Weiss Essen sowie Alemannia Aachen kontaktiert. 

Kopf-an-Kopf-Rennnen auf der Konsole
Auf der Konsole kristallisierte sich in Spieler- sowie Fanduellen kein Gewinner heraus: Zwar verlor Erolind Krasniqi mit 1:2 im Mittelfeldspieler-Duell gegen Manuel Glowacz, jedoch glich ein Sieg des Wildcars-Gewinners Henrik Nelissen den Rückstand wieder aus. Auch das 2:2-Unentschieden zwischen Jan Neuwirt und Vincent Boesen führte keinen Gewinner herbei. So sollte das Vorstandsduell zwischen Uhlig und vom Hofe der Showdown des Konsolen-Nachmittags werden. Dabei konnte der RWE-Vorstand auf rot-weisse Legenden zählen, die in der Realität nicht mehr auf dem Platz stehen: darunter Frank Kurth sowie die DFB-Pokalsieg-Torschützen Helmut Rahn und „Penny" Islacker.

Im Spielgeschehen zeigten die virtuellen Kicker, gesteuert von Uhlig, dann jedoch eine äußerst ruppige Spielart, welche kurz vor der virtuellen Halbzeit die Gelb-rote Karte für Alexander Thamm zur Folge hatte. „Der trifft ihn doch gar nicht“, kommentierte Uhlig augenzwinkernd das eher doch offensichtliche Foul. Trotz Unterzahl sollte der rot-weisse Vorstand seine Rot-Weissen in Führung bringen. Mit einem sehenswerten Fernschuss aus circa 40 Metern machte der virtuelle Horst Hrubesch das 1:0. „Der Kollege aus Essen hat mir das Spiel verstellt“, stellte Aachen-Geschäftsführer vom Hofe mit breitem Lachen im Gesicht fest. Zum Verhängnis sollte Marcus Uhlig dann jedoch werden, dass sein Aachener Kontrahent den Controller-Knopf zum schnelleren Laufen fand. So drehte vom Hofe das Spiel schlussendlich mit 1:2 zu seinen Gunsten. 

Trotz Niederlage fand Uhlig abschließend nur positive Worte für den Fußballmittag: „Es hat Spaß gemacht, wie die Traditionsvereine Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen diese Aktion initiiert und durchgeführt haben. Dass sich fast 12.000 Fans durch virtuelle Tickets beteiligt haben, ist ein großer Gewinn“. Augenzwinkernd fügte der rot-weisse Vorstand hinzu: „Darum werde ich die Niederlage gegen Martin vom Hofe auf der Rückfahrt gut verschmerzen können“.