Nächster Gegner: Westfalia Rhynern stemmt sich vergebens gegen Abstieg

Rucksack aus der Hinrunde wog für Neuling aus Hamm zu schwer.
Westfalia Rhynern, am kommenden Mittwoch (9. Mai) ab 19 Uhr Gastgeber von Rot-Weiss Essen, stemmte sich lange Zeit beharrlich gegen den drohenden Abstieg aus der Regionalliga West. Trotz eines zweistelligen Punkterückstands auf einen sicheren Nichtabstiegsrang steckte der Aufsteiger nicht auf. Bis zur Winterpause hatte die Mannschaft aus dem Hammer Vorort gerade einmal einen Sieg eingefahren. In den ersten 14 Begegnungen nach Restrundenbeginn sprangen immerhin vier Dreier heraus. Doch der Rucksack aus der Hinrunde wog zu schwer. Nach einer Serie von fünf Niederlagen stand der direkte Wiederabstieg endgültig fest.

Spielabsagen in Reihe

Lange Zeit musste Westfalia Rhynern ungewollt pausieren. Durch mehr als ein halbes Dutzend Absagen wurde die Zeit bis zum ersten Pflichtspiel im Jahr 2018 länger und länger. So musste der Aufsteiger mehr Nachholspiele austragen als jedes andere Team in der Regionalliga West. Besonders kurios wird Rhynerns Absagen-Serie beim Blick auf Trainer Torsten Garbe. Der 39-Jährige übernahm bereits seit Mitte November die Trainingsleitung bei der Westfalia, hatte allerdings ordentlich Zeit zur Vorfreude auf seinen ersten Einsatz an der Seitenlinie. Sein erstes Ligaspiel coachte Garbe erst vier Monate später. Der Einstand von Garbe hätte besser allerdings kaum laufen können. Gleich die ersten beiden Spiele gegen den SC Wiedenbrück (1:0) und beim Bonner SC (2:1) gewann die Westfalia. In den darauffolgenden zwölf Spielen sprangen zwei weitere Siege heraus. Sonst kassierte der Liganeuling aber ausnahmslos Niederlagen und konnte deshalb das Tabellenende nicht verlassen.

Die Stimmungshochs hatten sich bei Westfalia Rhynern bereits bis zur Winterpause in engen Grenzen gehalten. Bis dahin sammelten die Westfalen sechs Punkte aus 16 Partien. Der einzige Sieg sprang beim 2:1 gegen den Bonner SC heraus. Nicht zuletzt deshalb ist es Rynern nicht gelungen, den Rückstand auf das „rettende Ufer“ doch noch einzuholen.