Mit Leidenschaft zum Sieg

RWE gewinnt intensives Spiel gegen Alemannia Aachen mit 3:0.

Marcel Platzek war gegen die Alemannia gleich doppelt erfolgreich. (Foto: Endberg)

Ein intensives Spiel sahen die Zuschauer im Stadion Essen, in dem sich die Essener mit 3:0 gegen Alemannia Aachen durchsetzen konnten. Joshua Endres (9.) brachte die Rot-Weissen früh in Führung, die Marcel Platzek (45. und 58.) ausbauen konnte. „Wir haben als Mannschaft das gespielt, was wir uns vorgenommen haben und gegen einen zweikampf- und laufstarken Gegner gut dagegengehalten. Es ist extrem schwer, gegen eine solche Mannschaft ein Spiel zu bestreiten und deshalb freuen wir uns sehr über den 3:0-Sieg“, so Chef-Trainer Christian Titz nach Schlusspfiff.

Ein echtes Traditionsduell erwartete die Stadionbesucher am heutigen Samstag im Stadion Essen. 13.025 Zuschauer sorgten an der Hafenstraße für einen würdigen Rahmen für das Aufeinandertreffen von Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen. Chef-Trainer Christian Titz schickte vor der zweitgrößten Kulisse der laufenden Regionalliga-Saison eine ähnliche Startelf ins Rennen, wie beim 2:1-Auswärtssieg beim Wuppertaler SV in der vergangenen Woche. Lediglich Joshua Endres und Jan-Lucas Dorow rückten in die erste Elf, Erolind Krasniqi und Jan Neuwirt in die erste Elf.

RWE war gewarnt vor den robusten Gästen aus Aachen. Vom Anpfiff an hielten die Rot-Weissen dagegen und schafften es überwiegend, sich auch gegen die hochaufgeschossenen Alemannen durchzusetzen. Zum perfekten Start in die Partie fehlte nur noch ein Treffer. In der neunten Minute sah das auch Joshua Endres so, der nach tollem Pass vor Torwart Cymer die Ruhe behielt und zum 1:0 einnetzte. Nach der starken rot-weissen Anfangsphase wagten sich dann die Gäste mal nach vorne. Boesen fehlte nach der Hereingabe von Rüter nur eine Schuhgröße für den Alemannen-Ausgleich (20.) und wenig später zwang sich Jakob Golz durch einen Ballverlust quasi selbst zu einer Glanztat im rot-weissen Kasten (35.). Das war es jedoch mit Torchancen der Gäste. Stattdessen sorgte Marcel Platzek auf der Gegenseite dafür, dass seine Elf im Torjubel der RWE-Fans den Gang in die Kabine antreten durfte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nickte Platzo einen Freistoß von Kevin Grund zum 2:0 ein (45.).

Wer in der zweiten Halbzeit mit wütenden Angriffen der Aachener rechnete, wurde enttäuscht. Zu präsent waren die Essener in ihren Zweikämpfen, die darüber hinaus auch die torgefährlichere Elf stellten. Kurz nach Wiederanpfiff hatte der aufgerückte Alexander Hahn das 3:0 auf dem Fuß (48.) und auch Joshua Endres (52.) sowie Jan-Lucas Dorow hätten das Ergebnis schon früher deutlicher gestalten können. Doch so mussten die 13.025 Zuschauer auf die  58. Minute warten, als erneut Marcel Platzek nach einer Standardsituation seine Kopfballstärke unter Beweis stellte und die Führung ausbaute. In der Folge verpassten die Rot-Weissen durch vergebene Chancen von Hamdi Dahmani (77.) und Hedon Selishta (86.) noch einen echten Kantersieg, durften sich aber auch so über einen souveränen aber hart erarbeiteten 3:0-Heimsieg freuen.