Liebe Freunde, Partner und Fans von RWE!

Vorstand Marcus Uhlig über das vergangene und das neue Jahr.

Marcus Uhlig lässt das vergangene Jahr Revue passieren und blickt in Richtung 2020. (Foto:Endberg)

Wenn wir das zu Ende gehende Jahr Revue passieren lassen, dann können wir sagen: Wir sind als Verein ein gutes Stück vorangekommen. Auf vielen Ebenen ist es dank gemeinsamer Anstrengungen gelungen, Rot-Weiss Essen weiterzuentwickeln. Wir alle freuen uns über die starken Auftritte unserer ersten Mannschaft auf dem Platz, aber natürlich auch über die positive Entwicklung im Jugendbereich sowie bei unserer 2. und 3. Mannschaft. Deutlich größere Kulissen an der Hafenstraße, gestiegene Mitgliederzahlen und nicht zuletzt ein wieder wachsender Zuspruch, den Rot-Weiss Essen in der Stadt und bei der Wirtschaft erfährt, geben uns zum Jahresausklang ein gutes Gefühl.

Im ersten Quartal des Jahres stand die Überlegung im Fokus unserer Arbeit, wie wir die Dinge im Verein auf eine gänzlich andere Basis stellen können. Dabei haben die Engagements von HARFID und Sascha Peljhan enorm geholfen. Ohne diese neue und fundamentale Basis hätten wir nicht diese neue Euphorie entfachen können. Es war eine Initialzündung, die der Verein gebraucht hat. Die Gespräche mit Sascha Peljhan waren zuvor über Monate sehr positiv gelaufen. Wir hatten bereits 2018 begonnen, uns kennenzulernen und erste Ideen zu entwickeln. Der Tag, an dem Sascha seine Zustimmung gegeben hatte, war ein Stück weit eine Befreiung. Dadurch konnten wir ganz anders planen und daher nochmal ein großes Dankeschön an Sascha Peljhan für diesen Schritt.

Es war eine glückliche Fügung, dass das HARFID-Engagement als neuer Hauptsponsor und das Ok von Sascha so nah beieinander lagen. Auch mit Harfid Hadrovic verlief der Austausch von Beginn an bemerkenswert positiv und zielgerichtet. Ein Mittelständler aus Essen, der sich zu Rot-Weiss Essen für mindestens zwei Jahre bekannt hat. Sascha und Harfid sind zudem viel mehr als ein „normaler“ Partner bzw. Sponsor, sie haben längst auch eine starke emotionale Bindung zum Club aufgebaut. Beide sind als Initialzündung zu sehen für die Veränderungen, die wir ab Sommer hier durchführen konnten. Sascha ist dabei ein wichtiger strategischer Partner, der mit seinen finanziellen Mitteln für eine Absicherung der sportlichen Weiterentwicklung sorgt. Sollte es in der Liga und im Pokal bis zum Ende der Saison „um etwas gehen“, werden wir durch deutlich höhere Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen als vor der Saison geplant wenig bis keine Mittel aus dem von Sascha Peljhan bereitgestellten Rahmen in Anspruch nehmen müssen.

Vor dem Auftaktspiel gegen Dortmund Ende Juli 2019 war ich natürlich schon gespannt, ob alles klappt. Es herrschte eine tolle Stimmung im Stadion und ich habe trotz des Rückstandes immer daran geglaubt, dass wir noch unsere Chancen bekommen, dieses Spiel zu drehen. Das Finish war natürlich „wie gemalt, ein Drehbuch, was man sich kaum spannender ausdenken kann. Bis zum Spiel gegen den SC Verl haben wir eine richtig gute Hinrunde gespielt und uns dann auch durch die drei folgenden Niederlagen nicht verunsichern lassen. Wir haben die Spiele analysiert und sind ruhig geblieben. Vielmehr wurde fokussiert und konzentriert weiter gearbeitet und versucht, die Dinge wieder besser zu machen. Die Art und Weise, wie wir nach dieser kleinen Ergebniskrise wieder in die Spur zurückgefunden haben, war stark. Wir sind von Spiel zu Spiel sicherer und besser geworden. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden haben wir die absolut passende Antwort gegeben. Das letzte Spiel gegen Homberg passt in diese Phase nicht rein. Natürlich hängt die Niederlage noch ein bisschen nach. Es wäre für uns alle bedeutend schöner gewesen, mit einem positiven Ergebnis in die kurze Pause zu gehen. Das wird und darf uns aber nicht umhauen. Es wird nun darum gehen, eine vernünftige und seriöse Vorbereitung anzugehen, um das letzte Negativerlebnis aus den Köpfen und aus den Kleidern zu schütteln. Nichtsdestotrotz gehen wir mit einem positiven Gefühl in die Pause. Wenn uns im Sommer jemand gesagt hätte, dass wir die komplette Hinrunde mit einem Punkteschnitt von deutlich über zwei abschließen, hätten wir das definitiv so unterschrieben. Dies haben wir geschafft und sollten das als zufriedenstellende Basis sehen.

Dennoch ist erst ein kleiner Teil unseres Weges geschafft. Deshalb sollten die anstehenden Feiertage zum Jahreswechsel auch dazu dienen, ein wenig durchzuschnaufen und neue Kraft für das Jahr 2020 zu tanken. Ich danke Ihnen und Euch allen vielmals für die Unterstützung im Jahr 2019 und wünsche allseits ein schönes Fest, einen guten Rutsch sowie ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Lasst uns RWE in 2020 alle gemeinsam weiter voranschieben!

Ihr und Euer
Marcus Uhlig
Vorstandsvorsitzender Rot-Weiss Essen