"Kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen"

Die Stimmen zum Ligaauftakt gegen den SV Rödinghausen.

Timo Becker erzielte für die Rot-Weissen den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. (Foto: Endberg)

Timo Becker: Ich finde, die ersten Minuten haben wir ein bisschen verschlafen und haben nicht gut in die Partie gefunden. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten unsere starke Phase. Wir haben mehr Druck gemacht und die Bälle laufen lassen. Dann machen wir den Ausgleich und denken, jetzt geht’s los und dann kriegen wir im Gegenschlag wieder einen rein. Das hat uns aber nicht runtergezogen. Wir hatten heute auch wieder super Unterstützung. Das hat auch noch mal Kräfte freigesetzt. Am Ende hat es leider nicht gereicht. 

Benjamin Baier: Wir haben die erste halbe Stunde ein bisschen gebraucht. Ich denke danach haben wir unser Spiel gemacht und Rödinghausen vor Probleme gestellt. Aber faktisch stehen wir jetzt mit 2:1 und leeren Händen da. Auch wenn es blöd kling, aber wir müssen jetzt darauf aufbauen und gegen Wuppertal drei Punkte holen. Ich glaube jeder im Stadion war hat gemerkt, was heute für eine geile Stimmung war und wir hätten den Fans gerne Punkte geschenkt. Trotzdem hat man gemerkt, dass sie honoriert haben, dass wir ein ordentliches Spiel gemacht haben. 

Karsten Neitzel (Trainer Rot-Weiss Essen): Fußball ist ein Ergebnissport, da fallen die Bewertungen immer danach aus, wie das Ergebnis auf der Anzeigetafel ist. Das möchte ich heute aber nicht tun. Wir haben in der ersten halben Stunde keinen guten Fußball gespielt, haben zu viele Ballkontakte gehabt in der letzten Kette. Dann haben wir ins Spiel gefunden und 60, wie ich finde, gute Minuten gespielt – mit der Ausnahme mit der Minute nach unserem Ausgleich. Bis auf diese Situation kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hatte riesen Ballkontrolle und hat vernünftig gespielt. Am Ende war es ein ärgerlicher Abschluss mit der Doppelchance zum Schluss.

Enrico Maaßen (Trainer SV Rödinghausen): Es war sehr emotional hinten raus und ein Kraftakt von uns. Die ersten 35 Minuten waren wir gut im Spiel und haben die Räume gut zugestellt. Dann haben wir uns ein bisschen zurückdrängen lassen. Am Ende haben wir nicht alle Situationen so klar klären können, wie wir uns es gewünscht hätten. Ich denke aber, dass wir es weitestgehend ordentlich gemacht haben.