Jugendberufshilfe baut Bänke für Breilmannswiese

Das ist Qualitätsarbeit von Metallbau-Auszubildenden im dritten Lehrjahr. Als Dr. Michael Welling, 1. Vorsitzender Rot-Weiss Essen und Essener Chancen, eine der schmucken Metallbänke auf dem Hof der Jugendberufshilfe Essen (JBH) entdeckte, war er sofort Feuer und Flamme: "Davon brauche ich fünf Stück. In rot-weiss, mit Logos!" Gesagt, getan: Jetzt sind die fertigen Kunstwerke an ihrem designierten Platz, dem RWE-Nachwuchsleistungszentrum an der Altenessener Seumannstraße, angekommen.

Bestimmungsort Breilmannswiese: Metallbau-Azubis der Jugendberufshilfe haben die schmucken rot-weissen Bänke gefertigt.

"Putsche Helmig" und Niklas Cox haben die guten Stücke von den Jugendlichen in Empfang genommen. Fotos: Capitain/Essener Chancen

„Die Idee für die Bänke kam von den Jungs“, weiß Walter Rothermel, gemeinsam mit Thomas Hegemann Ausbilder in der Metallbau-Werkstatt. Die Auszubildenden entwickeln in verschiedenen Projekten ihre eigenen Ideen, die Anleiter geben grünes Licht und unterstützen sie bei der Umsetzung.
Für die Produktion der Bänke arbeiten die Azubis mit dem Brennschneider anfangs nach Maß Einzelteile aus Blechplatten, die danach entgratet, zusammengeheftet, ausgerichtet und letztlich verschweißt werden. Für ein, zwei Tage kommt die Bank in die Verzinkung, bis Maler und Lackierer am Zug sind.

In beide Richtungen
Die Auszubildenden in der Malerwerkstatt stellen ebenfalls erst Skizzen zusammen, entwickeln ein Konzept: „Lackieren oder kleben wir das Logo?“ Anschließend wird das Werkstück in zwei Gängen lackiert, die Insignien von Rot-Weiss Essen und Essener Chancen beispielsweise sind mit Plotterfolie gemacht. „Die Lackierung selbst kann von den Kunden dabei ganz individuell bestimmt werden“, erläutert Timo Köpke, Ausbilder Maler und Lackierer.
„Die Bänke sind ideal für die Seumannstraße“, bestätigt Michael Welling, der die metallenen Schmuckstücke extra ohne Lehne geordert hat, damit man in beide Richtungen sitzen kann. Während einige Eltern vielleicht mitten im Plausch sind, können die anderen das Spiel ihres Nachwuchs‘ auf dem Platz verfolgen.