Hrubesch erhält NRW-Verdienstorden

Land NRW ehrt „Kopfballungeheuer“ und Ex-Rot-Weissen Horst Hrubesch.

Horst Hrubesch erhält eine Ehrung vom Land NRW.

91 Tore in 84 Spielen für RWE, davon zahlreiche mit dem Kopf – so haben die rot-weissen Anhänger Horst Hrubesch im Gedächtnis. Jetzt wird der ehemalige Spieler und Trainer von Ministerpräsident Armin Laschet mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet. Das teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei am Dienstag mit.

Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt die Auszeichnung für besondere Verdienste. Hrubesch wird für sein besonderes Engagement mit Bezug auf Fußball geehrt.  „Mit gespendeten Trikots für Versteigerungen verhilft er Kindern und Jugendlichen zu besseren Startchancen ins Leben“, so die Staatskanzlei.

In letzter Instanz entscheidet der Ministerpräsident über die Preisträger, lediglich 2.500 Personen dürfen den Orden erhalten. Neben Hrubesch werden am 23. August 13 weitere Frauen und Männer geehrt, darunter auch der aus Funk und Fernsehen bekannte Götz Alsmann.

Über Horst Hrubesch
Der in Hamm geborene Hrubesch kam 1975 vom SC Westttünnen an die Hafenstraße, wo er sich bei der rot-weissen Anhängerschaft als „Kopfballungeheuer“ einen Namen machte. Nach weiteren Karrierestationen beim Hamburger SV, Standard Lüttich und Borussia Dortmund, kehrte Hrubesch 1986 als Trainer nach Essen zurück. Seine längste Zeit an der Seitenlinie verbrachte der 1,88 Meter-große Fußballexperte bei den Deutschen Jugendnationalmannschaften, mit der U21 wurde er 2009 in Schweden zum Europameister. Im damaligen Aufgebot befand sich unter anderem der heutige RWE-Mittelfeldmann Dennis Grote.