Heimspiel ohne Sieger

RWE und der SV Straelen trennen sich 2:2.

Nach 0:2 Rückstand erkämpften sich die Rot-Weissen noch ein 2:2. (Foto: Endberg)

Nach einem 0:2-Rückstand erkämpften sich die Rot-Weissen gegen den SV Straelen noch einen Punkt. Terada (50. und 60.) brachte die Gäste in Führung, die Robin Urban (76.) und Timo Becker (78.) noch ausgleichen konnten. „Heute haben wir es leider nicht geschafft, in unser Pressing zu kommen und unser Spiel aufzuziehen. Das Positive ist aber sicher die Moral, die die Jungs in den Schlussminuten bewiesen haben“, so Chef-Trainer Karsten Neitzel.  

Es war mal wieder Flutlichzeit an der Hafenstraße. Der SV Straelen hatte sich angesagt und wollte seine bisher durchaus ordentliche Punktausbeute weiter in die Höhe schrauben. Doch auch die Rot-Weissen wollten vor eigenem Publikum wieder dreifach punkten. Mit diesem Ziel schickte Chef-Trainer Karsten Neitzel die gleiche Elf auf dem Platz, die in der vergangenen Woche beim SC Verl einen Punkt erkämpft hatte.  

Doch diese tat sich schwer gegen extrem defensiv eingestellte Gäste. Diese versammelten sich mit zwei Viererketten vor dem eigenen Sechzehner und verirrten sich kaum mal in die Hälfte von RWE. Und trotzdem blieb der SV Straelen zunächst die gefährlichere Mannschaft. Lukas Raeder musste in der 20. Minute all sein Können aufbieten, als Jafari aus 15 Metern zentral vor dem Tor zum Schuss kam. Die Essener kamen erst kurz vor dem Halbzeitpfiff zu ihrer ersten Gelegenheit. Benjamin Baier brachte sich in der 43. Minute in Schussposition, wurde zunächst geblockt und verfehlte das Gehäuse im zweiten Versuch um Zentimeter.  

Der zweite Durchgang begann dann besonders bescheiden für die Rot-Weissen. Kurz nach dem Wiederanpfiff setzte sich der ehemalige Essener Kluft auf der rechten Seite durch und fand mit seiner Hereingabe Terada, der den Ball aus kurzer Distanz ins Tor einschob (50.). Wenig später erhöhte der Mittelstürmer nach einem Konter dann sogar auf 2:0 (60.), was sich jedoch schließlich als Wachmacher für RWE erweisen sollte. Denn die Rot-Weissen erhöhten ihre Effektivität im Spiel nun deutlich. Innerhalb von 120 Sekunden traf Robin Urban nach einem Freistoß zunächst per Kopf zum Anschluss (76.), bevor SVS-Torwart Kompalla mit einer Parade den Ausgleich verhinderte (77.). Dieser sollte jedoch wenig später erneut durch ein Kopfballtor fallen, als Timo Becker nach einer Hereingabe am höchsten stieg (78.). In der Folge warf RWE alles nach vorne um die Partie noch zu drehen und hatte durch Benjamin Baier (88.) und Lukas Scepanik (90.) beste Gelegenheiten dazu, schaffte es aber nicht, den Ball an Torwart Kompalla vorbei ins Tor zu bringen.