Förderung der psychischen Gesundheit

Nachwuchsleistungszentrum um Seumannstraßen-Psychologe Dr. Heidari arbeitet gegen mentale Probleme bei Spielern.

Arbeiten für die psychische Gesundheit bei rot-weissen Jugendspielern: NLZ-Leiter Christian Flüthmann, PD Dr. med. Gertraud Gradl-Dietsch vom LVR-Klinikum und Dr. Jahan Heidari, Sportpsychologe an der Seumannstraße. (Foto: RWE)

Das Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiss Essen engagiert sich zukünftig noch mehr für die Prävention psychischer Erkrankungen bei Spielern von der Seumannstraße. Über die Möglichkeit, mit dem LVR-Klinikum Essen in direkten Kontakt zu treten, wird die Ausbildungsschmiede ihre Bemühungen um das Wohlbefinden der Nachwuchskicker zusätzlich verstärken.

Jugendspieler rücken bereits in einem sehr jungen Alter in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dabei sind die jungen Kicker meist einer Doppelbelastung zwischen Schule und Sport ausgesetzt. Wie auch der Rest der Gesellschaft, bleiben Fußballerspieler von psychischen Erkrankungen nicht verschont. Aus diesem Grund vermittelt das NLZ künftig zwischen Spielern, Eltern und Trainern und der LVR-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, um mentalen Problemen entgegenzuwirken und umgehende Hilfe anbieten zu können.

„Psychische Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen nehmen in unserer heutigen Welt leider einen immer größeren Platz ein. Oft werden Symptome aber gar nicht wahrgenommen oder nicht ernstgenommen. Zusammen mit dem LVR-Klinikum möchten wir unsere Mitarbeiter sowie die Eltern unserer Nachwuchsspieler für dieses wichtige Thema sensibilisieren und zur Prävention größerer psychischer Leiden beitragen“, sagt Christian Flüthmann, Leiter des rot-weissen Nachwuchsleistungszentrums.

"Psychische Belastungen werden auch im Sport immer präsenter, weshalb wir froh sind, den Nachwuchsspielern von Rot-Weiss Essen ein entsprechend niedrigschwelliges und qualitativ hochwertiges Unterstützungsangebot machen zu können. Dadurch setzt der Verein ein wichtiges Zeichen, dass psychische genauso wie körperliche Beschwerden ein Teil des Sports sind und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können“, erklärt Dr. Jahan Heidari, Sportpsychologe an der Seumannstraße.

„Wir als LVR-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie“, so Frau Dr. Gradl-Dietsch, „freuen uns, im Rahmen der Kooperation einen Beitrag zur seelischen Gesundheit junger Sportler leisten zu können!“

Wichtig für die Projektmacher: Unpassende Fragen gibt es nicht! Sollten Eltern, Trainer und Spieler inhaltliche oder organisatorische Anliegen haben, so haben Dr. Jahan Heidari sowie PD Dr. med. Gertraud Gradl-Dietsch als Ansprechpartnerin des LVR-Klinikums immer ein offenes Ohr.