Finaler Stopp in VKJ-KiTas

Herzenswünsche-Tour 2019

Schönes Finale der Herzenswünsche-Tour 2019: Zum Abschluss besuchten Essener Chancen und Rot-Weiss Essen die VKJ-KiTa „Kleine Riesen“ an der Niederfeldstraße und brachten die letzten Geschenke zu den Kindern. (Foto: Müller/EC)

Ganz aufgeregt waren die Kids aus dem VKJ-Kinderhaus Tabaluga in Altendorf. An der Euskirchenstraße 5 wurde viel Besuch erwartet: Spieler, Trainer und Funktionäre von Rot-Weiss Essen hatten sich angekündigt, denn die VKJ-Kinderhäuser Tabaluga und Kleine Riesen sind Teil der großen Herzenswünsche-Tour 2019 der Essener Chancen.

Seit 2014 dürfen sich die Kinder des VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., über Geschenke von der Hafenstraße freuen. Alljährlich füllen sie die Wunschkugeln aus und ihre Herzenswünsche sind meistens gar nicht groß: „Ein bisschen Knete, ein Auto oder ein tolles Gesellschaftsspiel – in diesem Jahr stand ein Geschicklichkeitsspiel hoch im Kurs“, zählt Tanja Reisenauer, Leiterin des VKJ-Kinderhauses Tabaluga auf. Wünsche, die RWE-Fans und Essener den Kindern gerne erfüllt haben.
„In diesem Jahr ging das ganz schnell“, weiß Torwarttrainer Manuel Lenz, der gemeinsam mit den Spielern Kevin Grund und Oguzhan Kefkir, Co-Trainer André Kilian, Zeugwart Peter Sommer, Niclas Pieper aus der rot-weissen Geschäftsstelle und Christian Ruthenbeck von den „Platzprolls Sektion Hafenstraße“ die großen Pakete mit den insgesamt 44 bunt verpackten Weihnachtsgeschenken in den Turnraum trägt.

Tolle Bescherung im Kinderhaus Tabaluga

Dann geht’s durch die Einrichtung und hinter den Gruppentüren treffen die Gäste schon jetzt auf strahlende Kinderaugen. Kein Wunder! Wann kommen schonmal richtige Fußballer in die KiTa? „Warum habt ihr keine Trikots an?“, möchte der fünfjährige Illay Can wissen. Denn: Er ist riesengroßer BVB-Fan. „Ist aber nicht schlimm, weil BVB und RWE Freunde sind“, stellt er fest. Schnell sind gemeinsame Interessen gefunden und den großen Besuchern gefällt es gut bei den Kids. Erste Fachsimpeleien müssen dann aber vertagt werden, denn „habt ihr Geschenke mitgebracht?“, bringt es eine kleine Dame auf den Punkt, als sie gefragt wird, was sie sich denn gewünscht habe.
In der Turnhalle wird die kleine Weihnachtsfeier mit einem stimmgewaltigen Lied eingeläutet. „In der Weihnachtsbäckerei“ schallt es durch den Raum und auch die Besucher stimmen kräftig mit ein. Nach der „Zugabe“ mit „Schneeflöckchen“ geht’s an die große Bescherung: „Wahnsinn, was das für tolle Geschenke sind“, freut sich Tanja Reisenauer.

Alle Präsente zu den Kindern gebracht
Die Herzenswünsche-Tour ist nur 24 Stunden später nochmals beim VKJ zu Gast. Im VKJ-Kinderhaus Kleine Riesen an der Niederfeldstraße 9 werden Niclas Pieper, Tani Capitain, Peter Sommer, Kevin Grund, Jonas Erwig-Drüppel und Manuel Lenz von Kinderhaus-Leiter Simon Grundmann und seinem Team freundlich empfangen. „Hier sind schon alle ganz aufgeregt“, verrät er und zeigt den Gästen zunächst die KiTa.
Im Turnraum unterm Dach wird dann auch erst einmal die „Weihnachtsbäckerei“ angestimmt. Und dabei zeigen sich die Bergeborbecker sehr textsicher. Kevin Grund hat Sohn Blake (5) als Verstärkung mitgebracht, denn es müssen fast 50 Geschenke verteilt werden. Jamiro hat vor Aufregung vergessen, was er sich eigentlich gewünscht hat, Fatja muss ihm beim Auspacken des Pakets helfen, das fast genauso groß ist wie der kleine Mann selbst. Joel (5) und Giovanni (4) sind da schon weiter. Sie freuen sich über Rennwagen und Dinos. Passt!

Tani Capitain, Leiter der Essener Chancen, und RWE-Torwarttrainer Manuel Lenz sind beeindruckt: „Natürlich hat man den Kids die Aufregung angemerkt. Trotzdem haben sie schön für uns gesungen und sich dann beim Auspacken gegenseitig geholfen. Wir glauben, so gut waren wir früher nicht drauf.“
Simon Grundmann passt derweil darauf auf, dass die „Kleinen Riesen“ ihre großen Geschenke auch komplett mit in die Gruppenräume nehmen. Sein Fazit: „Das war eine tolle Überraschung. Vor allem, weil die meisten Kinder auch schon bei RWE im Stadion zu Gast sein durften. Und jetzt wird erst einmal gespielt ...“

www.vkj.de