Erkenntnisreicher Test

RWE - FC Emmen 0:3. Licht und Schatten im rot-weissen Spiel.

Rückkehrer Dennis Grote stand in der Startelf und sortierte in Halbzeit eins die rot-weisse Zentrale. (Foto: Strotmann/ISDT).

Rot-Weiss Essen unterlag in Herzlake im Test gegen den FC Emmen mit 0:3, alle Gegentore fielen in Halbzweit zwei. Cheftrainer Christian Neidhart war dennoch nicht unzufrieden: „Die erste Halbzeit war nah an dem, was wir spielen wollen. Wir hätten uns mit einem Tor belohnen sollen. In den Testspielen probieren wir einiges und es ist auch gut zu sehen, was nicht funktioniert.“

Neidhart begann im Hasetalstadion gegen den Absteiger aus der niederländischen Eredivisie mit folgender Elf: Davari, Herzenbruch, Langesberg, Heber, Plechaty, Grote, Dürholtz, Young, Holzweiler, Harenbrock und Engelmann.
Emmen war schon seit Ende Juni im Training und ging den Test ernsthaft und gallig an. Rot-Weiss hielt spielerisch dagegen: Nach zehn Zeigerumdrehungen passte Cedric Harenbrock auf Kevin Holzweiler, der für Simon Engelmann ablegte. Der Goalgetter wurde von FC-Schlussmann Brouwer gestört. Kurz darauf verpasste Engelmann knapp (14.), auch nach einer guten halben Stunde verfehlte die rot-weisse Nummer 11 aus kurzer Distanz das Ziel.
Der Ball lief ordentlich durch die rot-weissen Reihen, auch die Neuzugänge Yannick Langesberg, Kevin Holzweiler und Luca Dürholtz sowie Rückkehrer Dennis Grote waren gut im Match.

Alle Gegentreffer nach dem Wechsel
Nach der Pause wechselte Christian Neidhart drei Mal: Sören Eismann, Zlatko Janjic und José-Enrique Ríos-Alonso kamen für Engelmann, Grote und Dürholtz. Somit wurde die funktionierende Zentrale ausgetauscht. Die neue Formation hatte noch keine Zeit sich zu finden, da klingelte es schon im Kasten hinter Daniel Davari. Van Ooijen versenkte einen Freistoß aus rund 20 Metern unhaltbar im Essener Netz.
Der FC Emmen bestimmte die Partie in der zweiten Hälfte vor allem über einen robusteren Auftritt. Zwischendurch zeigten sich die Roten vor dem gegnerischen Gehäuse: Nach einem weiten Langesberg-Einwurf kam Harenbrock zu einer hochkarätigen Chance, doch er setzte das Leder aus sieben Metern links über den Giebel und RWE verpasste den Ausgleich (70.).

So kam es, wie es oft kommt: In der 81. versenkte Mansaray die Kugel und vier Minuten später legte Burnet zum 0:3-Endstand nach, nachdem die Essener Abseitsfalle nicht zuschnappte.