„Einiges ist falsch rübergekommen“

Dennis Malura über sein Interview zum Lutschtabak Snus.
In der vergangenen Woche erschien ein Interview mit RWE-Rechtsverteidiger Dennis Malura, in dem er sich ausführlich zum Thema Snus äußerte. Einige Aspekte kommen dem 33-Jährigen jedoch falsch rüber, die er nun präzisieren möchte.



Hallo Dennis! Du hast der BILD-Zeitung am Freitag ein vielbeachtetes Interview zum Lutschtabak Snus gegeben. Fühlst du dich darin richtig wiedergegeben?
 
DM: Teilweise. Ich hatte das Ziel, auch auf die Gefahren von Snus hinzuweisen, weil das in der Öffentlichkeit meiner Meinung nach zu selten passiert. Letztendlich ist es wie beim Rauchen, nur eben etwas stärker: Wenn man es regelmäßig macht, kann man nur schwer wieder aufhören. Ich habe diesen Fehler gemacht und möchte helfen, dass andere es besser wissen. Teilweise habe ich mich in diesem Interview aber sicherlich auch schlecht ausgedrückt, sodass einiges falsch rübergekommen ist.
 
Was ist denn falsch rübergekommen?
 
DM: Im Interview klingt es, als würden unsere Verantwortlichen Snus akzeptieren. Das ist aber natürlich nicht so. Ich habe immer zugesehen, dass niemand etwas mitbekommt. Falls durch mein Interview ein anderer Eindruck entstanden ist, tut es mir leid.
 
Du sagst in dem Interview wortwörtlich „die Mannschaftsärzte haben da ein Auge drauf…“
 
DM: Damit meine ich aber, dass wir im Laufe einer Saison immer wieder Vorträge über Doping aber auch zum Konsum von Tabak oder Alkohol von unseren Mannschaftsärzten bekommen, in denen sie auch auf die Gefahren von Snus hinweisen. Sie wissen, dass es in Sportlerkreisen eine Rolle spielt und warnen uns daher vor dem Konsum.
 
Ebenfalls fällt in dem Interview der Satz, dass es in allen Mannschaften, in denen du bisher gespielt hast, konsumiert wurde. Also auch bei RWE?
 
DM: Das weiß ich nicht. Ich habe noch niemanden bei RWE damit gesehen.