Ein Doc im Nachwuchsleistungszentrum

Psychologe Jahan Heidari arbeitet an der psychischen Leistungsfähigkeit der RWE-Jugendspieler.

Jahan Heidari ist seit 1. Juli an der Seumannstraße tätig.

Nicht nur Kraft und Ausdauer entscheiden im Fußball über Sieg oder Niederlage. Auch der Kopf spielt eine wichtige Rolle für die Leistung der Spieler auf dem Platz. Der psychischen Leistungsfähigkeit der RWE-Jugend widmet sich an der Seumannstraße Psychologe Jahan Heidari. Mittlerweile tut er das sogar mit Doktortitel in der Tasche.

„Ich war sehr positiv überrascht von der Offenheit im NLZ“, so der 28-jährige Heidari über seine ersten Monate im Nachwuchsleistungszentrum. Seit dem 1. Juli unterstützt der frisch gekürte Doktor der Sportpsychologie die rot-weisse Nachwuchsarbeit an der Seumannstraße.  Der wichtigste Faktor dabei: Vertrauen. „Mein Ziel ist es letztendlich, dass Trainer und Spieler mich als Teammitglied wahrnehmen“, erklärt der 28-jährige.

Nicht von Ungefähr schreibt der DFB einen psychologischen Mitarbeiter in den zertifizierten Nachwuchsleistungszentren vor. Dem Kopf wird im Fußball längst eine wichtigere Rolle zugeschrieben, als damit Bälle zu treffen. „Wenn Spieler merken, dass sie beispielsweise in Drucksituationen Probleme haben, ihre Leistung zu bringen, können die Jungs immer zu mir kommen. Ich biete an, gemeinsam Strategien zu erarbeiten, um zukünftig selbstständig damit umzugehen.“ Neben den Spielern ist er natürlich auch Ansprechpartner für Trainer: „Ich beobachte viele Trainingseinheiten und schaue mir insbesondere das Verhalten der Spieler in der Gruppe an. Diese Beobachtungen teile ich dann mit den Trainern, sofern das gewünscht wird“, möchte Heidari seinen Teil zum Erfolg des RWE-Nachwuchses beitragen. Wer weiß: Vielleicht gesellt sich zum akademischen dann auch ein sportlicher Titel hinzu.