Ehre wem Ehre gebührt

Ex-Spieler und Ehrenmitglied Otto Rehhagel mit dem NRW-Verdienstorden ausgezeichnet.

Ministerpräsident Armin Laschet überreichte der RWE-Legende Otto Rehhagel am vergangenen Samstag den Landesverdienstorden. (Foto: Land NRW/Uta Wagner)

Seit 1986 vergibt das Land NRW den Verdienstorden an Bürger für außerordentliche Verdienste für die Allgemeinheit. In diesem Jahr fiel die Wahl unter anderem auf einen Rot-Weissen. Ehrenmitglied und Ex-Spieler Otto Rehhagel erhielt die Auszeichnung am vergangenen Samstag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet für sein soziales Engagement.

In Essen geboren und aufgewachsen machte sich Rehhagel zunächst als beinharter Verteidiger und schließlich als Trainer im Fußball einen Namen. Die größten Erfolge feierte der heute 80-Jährige mit dem Gewinn dreier deutscher Meisterschaft (1988, 1993 und 1998), des DFB-Pokals (1980, 1991 und 1994), des Europapokals der Pokalsieger (1994) sowie der Europameisterschaft (2004). Im Anschluss an seine Trainerkarriere engagierte er sich neben anderen Projekten auch für die rot-weisse Sozialinitiative Essener Chancen, deren Gründungsmitglied er ist. „Leider wachsen nicht alle Kinder und Jugendliche unter optimalen Bedingungen auf, weshalb man sie so gut es nur geht unterstützen muss“, weiß Otto Rehhagel und ist mit diesem Leitsatz längst auch abseits des grünen Rasens zur Legende geworden.

„Ohne das Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wäre unsere Gesellschaft sehr viel kälter. Ihr Einsatz macht unser Land so liebens- und lebenswert. Die Landesregierung wird dieses Engagement weiter unterstützen und fördern“, so Armin Laschet im Rahmen der Übergabe des Verdienstordens im Aachener Dom.