Breilmanns Wiese: „In Münster nachlegen“

U19 will Aufwärtstrend fortsetzen und gegen SC Preußen möglichst den nächsten Dreier landen.

Die rot-weisse U19 möchte gegen Preußen Münster punkten. (Foto: Skuppin)

Die Erleichterung war riesig. Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga (3:0 gegen Fortuna Düsseldorf) steht für die U19 von Rot-Weiss Essen am Sonntag (ab 11 Uhr) das Duell beim direkten Konkurrenten SC Preußen Münster auf dem Programm. „Wir wollen in Münster nachlegen, am besten mit einem weiteren Dreier im Gepäck die Heimreise antreten“, gibt RWE-Trainer Carsten Wolters die Marschrichtung für das Gastspiel im Münsterland vor.
 
Der 47-Jährige, der in Doppelfunktion auch Co-Trainer bei der ersten Mannschaft ist, verpasst am Sonntag erstmals ein Spiel des Regionalliga-Kaders. Die Mannschaft von Cheftrainer Sven Demandt ist um 14 Uhr bei Alemannia Aachen gefordert. „Wir haben uns dafür entschieden, dass ich bei der U19 bleibe“, setzt Wolters Prioritäten.
 
Mit einem weiteren Sieg würde die U19 von RWE den Rivalen aus Münster in der Tabelle überholen und auf einen Nichtabstiegsplatz springen. „Die Stimmung im Training war nach dem ersten Saisonsieg gelöst. Alle im Team wollen nun den nächsten Schritt machen und an Münster vorbeiziehen“, beschreibt der ehemalige Ex-Profi die Lage.
 
Dabei muss der Essener Nachwuchs besonders auf SCP-Angreifer Tobias Warschewski aufpassen. Der 18-Jährige hatte im Spiel gegen Arminia Bielefeld (4:2) die Ostwestfalen praktisch im Alleingang besiegt, alle vier Tore für Münster erzielt. Auch für einen Kurzeinsatz in der 3. Liga wurde der Mittelstürmer schon berücksichtigt.
 
Nach der Partie bei den „Adlerträgern“ ruht in der A-Junioren-Bundesliga für zwei Wochen der Ball. RWE-Trainer Carsten Wolters hat bereits für den 9. Oktober beim VfL Waltrop ein Freundschaftsspiel vereinbart.
 
Keine Pause haben dagegen Torhüter Stefan Jaschin, Felix Rudolf, Noah Schulz, Jason Ceka und Baris Ekincier. Alle fünf RWE-Spieler stoßen direkt nach dem Spiel in Münster zur Niederrheinauswahl. Von Duisburg aus geht es dann für vier Tage nach Berlin, um dort zwei Spiele gegen Berliner Auswahlmannschaften zu absolvieren. Das ist auch der Grund, warum die Begegnung der U19 von 13 auf 11 Uhr vorverlegt wurde.