Breilmanns Wiese: Da war es nur noch ein Punkt

RWE verkürzt dank 2:1 in Duisburg Rückstand auf die Nichtabstiegsränge

Die U17 von Rot-Weiss Essen gewann am Wochenende gegen den MSV Duisburg.

Zweiter Sieg in Folge: Rot-Weiss Essen hat in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. Dank eines 2:1 (1:0) in einer Partie vom 18. Spieltag im Derby beim MSV Duisburg verkürzte die Mannschaft von RWE-Trainer Toni Kotziampassis den Rückstand auf Neuling Viktoria Köln und den rettenden Platz elf auf einen Punkt.

Alkan Talas (37.) und Nusret Miyanyedi (70.) hatten für die Rot-Weissen getroffen, die zuvor auswärts viermal hintereinander nicht gewonnen hatten. Torschütze für Duisburg zum zwischenzeitlichen 1:1 war Luis Ramon Gizinski (43.). Der MSV ging nach zuvor drei Siegen erstmals wieder leer aus.

Die Kotziampassis-Elf legte acht Tage nach dem 4:0 gegen den FC Hennef direkt nach. „In den Wochen vor Hennef stimmte häufig die Qualität, der Ertrag aber nicht. Gegen Hennef und auch in Duisburg haben wir uns für gute Leistungen belohnt. Ein Lob an die gesamte Mannschaft“, so der Essener Trainer.

Das 4:0 gegen Hennef hatte RWE offensichtlich Selbstvertrauen verliehen. Die Körpersprache im Derby passte von Beginn an. Kurz vor der Halbzeit war es Talas, der nach einem feinen Zuspiel von Miyanyedi für die Führung sorgte. Über die konnte sich Essen allerdings nur kurz freuen. Denn unmittelbar nach Wiederanpfiff war Duisburgs Gizinski nach einer Ecke zur Stelle. Es folgte die schwächste Rot-Weiss-Phase im Spiel, in der Torhüter Marcel Lotka gleich mehrfach sein ganzes Können aufbieten musste.

Danach fing sich RWE allerdings wieder- und belohnte sich mit dem Treffer zum 2:1 durch den stark aufspielenden Miyanyedi. „Über 55 bis 60 Minuten waren wir die bessere Mannschaft“, stellte Kotziampassis zufrieden fest.

Nächster Gegner ist nun am Sonntag, 2. April (ab 11.00 Uhr), das noch sieglose Schlusslicht 1. FC Mönchengladbach. „Alle erwarten jetzt einen weiteren Sieg von uns. Deshalb wird die Partie schwieriger als die in Duisburg“, meint Kotziampassis.