Breilmanns Wiese: „Benötigen andere Einstellung“

U17 verliert Derby beim Stadtrivalen ETB Schwarz-Weiß Essen 0:1

Die rot-weisse U17 unterlag im Stadtderby dem ETB SW Essen mit 0:1.

Chance verpasst: Die U17 von Rot-Weiss Essen konnte aus der Niederlage des Aufstiegskonkurrenten Rot-Weiß Oberhausen (1:3 beim SC Kapellen-Erft) kein Kapital schlagen und unterlag dem ETB Schwarz-Weiß Essen im Stadtderby 0:1 (0:0). Der Vorsprung auf den ersten Konkurrenten um den Aufstieg in die West-Staffel der B-Junioren Bundesliga beträgt damit noch immer sechs Punkte. Die U16-Mannschaften von Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf, die auf den Plätzen zwei und drei rangieren, sind nicht aufstiegsberechtigt.

Die viertplatzierte U16 des MSV Duisburg (ebenfalls sechs Punkte hinter RWE, aber auch noch mit zwei Nachholspielen im Rückstand) dürfte nur bei einem Abstieg der eigenen U17 aus der West-Staffel der B-Junioren Bundesliga den Gang in die höhere Spielklasse antreten. Dort belegen die „Zebras“ derzeit den letzten Platz.

Der einzige Treffer des Tages auf der Platzanlage „Am Krausen Bäumchen“ fiel sieben Minuten nach der Pause. Nach einem Befreiungsschlag verpasste die Mannschaft von RWE-Trainer Antonios „Toni“ Kotziampassis die Möglichkeit für einen Konter. Stattdessen kam der ETB in Ballbesitz, konnte sich bis in den Strafraum durchspielen und dort zur Führung abschließen.

„Der ETB ist mit seiner ersten richtigen Tormöglichkeit in Führung gegangen. Dennoch haben wir verdient verloren. Wir wurden auch nur nach Standardsituationen richtig gefährlich“, gab Kotziampassis ehrlich zu. Zwar hatte RWE mehr Ballbesitz. „Wir waren aber im Spiel nach vorne zu zerfahren und zu hektisch. Uns hat die Ruhe am Ball gefehlt“, so der Grieche. „Wir konnten unsere spielerischen Qualitäten zu kaum einen Zeitpunkt auf den Platz bringen. Die Schwarz-Weißen haben dagegen genau das gemacht, was in einem Derby notwendig ist: Sie haben gekämpft.“

Dass wenigstens auch Rot-Weiß Oberhausen ohne Punkte geblieben ist, spielt für Kotziampassis keine Rolle. „Selbst wenn wir gewonnen und neun Punkte Vorsprung hätten, wäre die Meisterschaft neun Spieltage vor dem Saisonende noch nicht entschieden. Wir tun gut daran, uns nur auf uns zu konzentrieren. Und damit haben wir nach der Niederlage gegen den ETB und dem vorherigen 1:1 gegen Velbert genug zu tun. Das war jeweils nicht das, was wir uns vorstellen.“

Der 44-Jährige fordert: „Wir müssen nun arbeiten, arbeiten, arbeiten und uns zusammenreißen. Wir benötigen eine andere Einstellung“.

Am nächsten Sonntag (ab 11.00 Uhr) ist RWE beim Tabellenschlusslicht B.V. 04 Düsseldorf zu Gast. „Mit einer Leistung wie gegen den ETB verlieren wir auch da. Denn so kannst du in der Niederrheinliga kein Spiel gewinnen“, redet „Toni“ Kotziampassis Klartext.