Bilanz zum Hafenstraße-Livestream

Positive Bestandsaufnahme nach RWE-Übertragungspremiere 

Rund um das Spiel gegen den SC Wiedenbrück lieferte RWE Vor- und Nachberichte. (Foto: Endberg)

Seit Samstag rollt der Ball wieder an der Hafenstraße. Mit der neuen Saison gibt es eine Premiere: ein selbst produzierte Livestream-Übertragung der Heimspiele, mit der Rot-Weiss Essen trotz Corona all seinen Fans Live-Fußball von der Hafenstraße ermöglichen möchte. Das unter Zeitdruck umgesetzte umfangreiche und technisch sowie logistisch herausfordernde Großprojekt hielt den hohen Ansprüchen des Vereins weitestgehend stand. Nichtfrei von Mängeln, hält es eine Menge Potential bereit, um RWE-Fans und ihr zweites Zuhause, die Hafenstraße in dieser besonderen Zeit näher zusammenrücken zu lassen. Eine erste Bestandsaufnahme:

Die Partie gegen den SC Wiedenbrück wurde an insgesamt etwa 5.000 digitalen Endgeräten verfolgt. Genauso wie Chef-Trainer Christian Neidhart gemeinsam mit Team und Mannschaft zur sportlichen Leistung auf dem Platz Bilanz zieht, so wird auch die Livestream-Premiere von der Hafenstraße einer Analyse unterzogen, um weiter verbessert werden zu können. Mit den hohen Ansprüchen des Vereins seinen treuen Fans und Anhängern gegenüber, ein besonderes Hafenstraßen-Erlebnis in die Wohnzimmer zu holen, wächst natürlich auch die Herausforderung bezüglich der Umsetzung. 

„Insgesamt können wir mit der Premiere unseres neuen Livestreams von der Hafenstraße zufrieden sein. In der Kürze der Zeit haben wir gemeinsam mit Nils Stakemeier Film & Fotokunst, Soccerwatch.tv sowie unseren Kommentatoren Christian Ruthenbeck und Andreas Crom ein hochwertiges alternatives Angebot geschaffen, welches alle Rot-Weissen da draußen wieder ein Stückchen näher an die Hafenstraße bringt. Natürlich sind wir uns bewusst, dass das Angebot in diesem Stadium keineswegs fehlerfrei ist. Unser Ziel ist es nun, Mängel zu beheben und das gesamte Produkt für unsere Fans bereits zum nächsten Ligaheimspiel gegen Rot Weiss Ahlen zu verbessern“, konstatiert RWE-Vorstand Marcus Uhlig, der außerdem noch einmal auf die „Rudel-Option“ hinweist: „Unsere Planung erfolgt auf Basis einer Misch-Kalkulation. Viele haben sich das Spiel zusammen in einer größeren Gruppe angeschaut. Dafür haben wir – auf Vertrauensbasis – extra einen „Rudelzugang“ angeboten, der allerdings nur sehr zurückhaltend gebucht wurde.“

Verbesserungs-Hinweise und Empfehlungen: 

1)      Grundvoraussetzung für eine reibungsfreie Live-Übertragung von der Hafenstraße ist eine einwandfreie, stabile und schnelle Internetverbindung im Haushalt des jeweiligen Nutzers.

2)      Die Bildqualität sowie Signalstabilität des Livestreams hielten den hohen Anforderungen von Vereinsseite wie schon während mehrfacher Testreihen im Vorfeld stand. Verschiedene Perspektiven der insgesamt neun platzierten Kameras lieferten wie versprochen den gewünschten Überblick über das Spielgeschehen. Handlungsbedarf  wurde hingegen beim Audio-Kommentar ausgemacht. Dieser soll zum nächsten Einsatz wie vorgesehen synchron zum visuellen Signal laufen, und auch im Vergleich zum Stadion-Ton in passender Lautstärke und Qualität zur Verfügung stehen.  

3)      In vereinzelten Fällen, in denen der Zugang zum Stream aufgrund eines fehlerhaften Zahlungsvorgangs nicht möglich war, wird sich Soccerwatch.tv direkt mit den Betroffenen in Verbindung setzen und die Rückerstattung veranlassen.

4)      Technische Optimierungshinweise:

- Desktop-Verbindung (Mac oder Windows)

- Browser: Google Chrome, Firefox, Safari

Keine externe Konsolen (z.B. PlayStation, Xbox etc.)

Kein Smart-TV

- Fernseher: HDMI-Verbindung verwenden.

- Bild-Qualität automatisch festsetzen (Anzeige am unteren rechten Bildschirmrand)

- Bei Zeitversatz: Klick auf gelben Vorspulknopf mittig im Bildschirm