Acker angenommen, Dreier mitgenommen

Homberg - RWE 0:4. Essen startet auf tiefem Geläuf mit Weber, Backszat und Platzek.

Torschützen unter sich: Sandro Plechaty, Marcel Platzek und zwei Mal Simon Engelmann markierten die Treffer zum 4:0-Auswärtssieg. (Foto: Endberg)

Simon Engelmann traf bereits nach drei Minuten beim VfB Homberg, Marcel Platzek konnte nach 21 Zeigerumdrehungen nachlegen und Sandro Plechaty machte dann vor der Pause alles klar (36.). Am Ende stand es 4:0 aus Sicht der Gäste (Engelmann, 55.). Entsprechend gut gelaunt zeigte sich RWE-Chefcoach Christian Neidhart nach der Partie: „Ich bin hochzufrieden mit dem 4:0. Heute galt es nicht fußballerisch zu glänzen, sondern die Gegebenheiten anzunehmen. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache.“

Den vierten Dreier in Serie konnte Neidhart mit zwei Sturmspitzen und viel frischem Blut in der Startformation eintüten. Marcel Platzek begann neben Simon Engelmann im Sturm, Neuzugang Felix Weber debütierte neben Heber und Hahn in der Defensive, Felix Backszat startete im Mittelfeld.
Die frischen und die altbewährten Kräfte harmonierten von Beginn an prächtig, obwohl der Platz im PCC-Stadion einem Acker glich: Platzek passte auf Plechaty, nach dessen Schussversuch regelte Engelmann den Rest (3.).
Im Gegensatz zur Gladbacher Reserve versuchte der VfB Homberg mitzuspielen, was den Rot-Weissen entgegenkam: Nach 21. Minuten bekam Marcel Platzek die Murmel im Sechzehner und zeigte kompromisslos, warum sie ihn in Essen „Fußballgott“ rufen. 2:0 aus RWE-Sicht, da war nichts zu halten für VfB-Keeper Philipp Gutkowski.

Grote als genialer Vorlagengeber
Nach 36 Zeigerumdrehungen war dann endgültig alles klar: Grote bewies bei seinem kurz ausgeführten Freistoß mal wieder großes fußballerisches Geschick und spielte Sandro Plechaty frei, der Gutkowski mit etwas Glück und einem Tunnel bezwang.
Neidhart kommentierte anerkennend: "Dennis hat die Qualität. Er erkennt diese Situationen – und er spielt den Ball perfekt getimt in den Laufweg auf die rechte Seite."

Drei Tore von drei unterschiedlichen Schützen. Das konnte Chefgoalgetter Simon Engelmann nicht auf sich sitzen lassen und markierte die vierte Bude wieder höchstpersönlich. Auch dieser Assist ging an Grote, der nicht nur mit diesem langen Ball seine seit Wochen starke Form zur Schau stellte.
Der Rest war Formsache. RWE wechselte fleißig, schonte die Kräfte und ging kein allzu großes Tempo mehr. Der eingewechselte Isaiah Young verpasste eine Viertelstunde vor Schluss noch das 5:0, dann war auch schon Feierabend.

Nächsten Mittwoch geht es weiter. Um 19:30 Uhr empfängt RW Essen den Wuppertaler SV an der Hafenstraße.